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Ziel: Frühzeitige Integration Osnabrück richtet Koordinierungsstab Flüchtlingsarbeit ein

Von PM. | 04.12.2015, 16:34 Uhr

Der Osnabrücker Koordinierungsstab Flüchtlingsarbeit ist am Donnerstag zu einem ersten Treffen zusammengekommen. Festgelegt wurden die wichtigsten Handlungsfelder des Gremiums: Wohnen, Sprache, Bildung, Arbeit, Recht, Alltagswissen in Deutschland, Kultur und Gesundheit. Die Runde wird sich alle zwei Wochen treffen.

Die Zuwanderung von Flüchtlingen und ihre Integration stelle Bund, Länder und Kommunen vor große Herausforderungen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Demnach hat die Stadt Osnabrück hat seit 2013 2000 Flüchtlinge aufgenommen. 2016 geht die prognostizierte Zuweisung von rund 2000 geflüchteten Männern, Frauen und Kindern aus. Die Stadt setzt sich dafür ein, den Menschen, einen sicheren Zufluchtsort zu bieten. Darüber hinaus sei es wichtig, die Geflüchteten in allen Lebensbereichen möglichst frühzeitig zu integrieren, heißt es weiter. Daher hat die Verwaltung einen Koordinierungsstab Flüchtlingsarbeit einberufen, der als zentrale Stelle Aufgaben bündel sowie Initiativen und Projekte abstimmen soll.

„Wir wollen Projekte, Angebote und Maßnahmen noch besser miteinander abstimmen“, so die Leiterin des Koordinierungsstabes und Integrationsbeauftragte, Seda Rass-Turgut. „Bei der Flüchtlingsarbeit sind viele Bereiche innerhalb der Stadtverwaltung beteiligt: Von Bildung, über Soziales, der Bereich Kinder, Jugendliche und Familien, die Ausländerbehörde, das Ehrenamt, der Eigenbetrieb Immobilien, der Fachbereich Personal, der Kulturbereich, das Referat Strategische Steuerung und Rat, die Gleichstellungsbeauftragte und das Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Alle ziehen an einem Strang.“