Ein Artikel der Redaktion Neue Osnabrücker ZeitungLogo Neue Osnabrücker Zeitung

Zeitzeugen erinnern sich an Kriegsjahre In Eversburg gab es doch Flakstellungen

Von Rainer Lahmann-Lammert | 05.04.2011, 15:48 Uhr

In Eversburg gab es gegen Ende des Zweiten Weltkriegs offenbar doch Flugabwehrstellungen. Darauf weisen mehrere Zeitzeugen hin, die sich auf unseren Bericht in der Dienstagausgabe beziehen.

Zu den Anrufern gehört Hermann Fisse. Der 1933 geborene Eversburger erinnert sich, dass eine mobile Flak auf einem freien Feld neben dem Eversburger Friedhof gestanden habe – nur 250 Meter vom damaligen Kriegsgefangenenlager entfernt. Tagsüber sei das Geschütz im Wald verschwunden, nachts sei es aufgestellt worden.

Winfried Reth, Jahrgang 1932, glaubt hingegen, dass die Flak am Friedhof fest installiert gewesen sei. Damals sei erzählt worden, es handle sich um eine erbeutete russische Kanone. Weitere Anrufer bestätigten die Existenz der Flakstellung am Friedhof. Darüber hinaus habe ein zweites Flugabwehrgeschütz am Bahngleis zum Piesberg gestanden, knapp 800 Meter vom Gefangenenlager Oflag VIc entfernt.