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Vor Baustelleneröffnung Gedenkminute für Verstorbenen am Osnabrücker Neumarkt

Von Dietmar Kröger | 02.06.2014, 18:37 Uhr

Blumen und Kerzen erinnerten bis Montag auf der Mittelinsel am Neumarkt an jenen jungen Mann, der im April 2013 Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Mit einer Gedenkminute gedachte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert vor der offiziellen Eröffnung der Neumarktbaustelle des 22-Jährigen.

Griesert sagte, man habe mehrfach versucht die Familie des Unfallopfers zu erreichen, um darauf hinzuweisen, dass Gestecke und Kerzen nun den Bauarbeiten weichen müssten. Das sei leider nicht gelungen.

Nach der Gedenkminute wandte sich der OB an die Vertreter aus Verwaltung, Politik und Bauunternehmen. „Der 2. Juni 2014 ist ein Meilenstein, der die Stadt nachhaltig weiter nach vorne bringt“, so Griesert. Dass Mitglieder der Fraktionen im Rat an dem Startschuss für die Bauarbeiten zum Tunnelrückbau teilnähmen zeige, welche Bedeutung das Projekt für die Stadt Osnabrück habe, sagte Griesert.

Mit Blick auf das Hasehaus machte er deutlich, dass nun die Umgestaltung des Neumarktes endgültig begonnen habe. Den Skeptikern der Neugestaltung des prophezeite Griesert, dass dem zentralen Platz in Osnabrück in Zukunft eine neue Bedeutung zukommen werde.

Osnabrücks Oberbürgermeister äußerte Verständnis für die Situation des Handels in den kommenden Wochen, während derer die Bauarbeiten die Erreichbarkeit der Geschäfte erschweren werden. Allerdings müsse es wohl immer erst schlechter werden, bevor es besser werde. Handel und Gastronomie würden von der Entwicklung profitieren, zeigte sich Griesert Zuversicht.