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Viel Spaß mit Papa Rekordteilnahme beim 6. Vätertag im Museum Industriekultur

Von Thomas Wübker | 06.07.2014, 17:19 Uhr

Der Unterschied zwischen dem Vatertag und dem Vätertag besteht nicht nur in den zwei Punkten über dem „ä“. Anstatt unsinnige Dinge zu tun, wie alkoholisiert mit einem Bollerwagen durch die Gegend zu fahren, widmeten sich nach Angaben der Veranstalter am Samstag 100 Väter ihren Kindern. Beim 6. Vätertag im Museum Industriekultur waren insgesamt 260 Teilnehmer: ein Rekord.

Einige Kinder, aber auch viele Väter sahen am Samstagmittag abgekämpft aus. Seit 9 Uhr morgens waren sie im Museum Industriekultur aktiv. In mehreren Workshops konnten sie wie die Bergleute den Hasestollen erkunden, Dampfboote bauen, den Piesberg nach Fossilien absuchen oder bunte Kunstwerke drucken. Aber als alle zusammen zum Schluss das umgetextete Steigerlied mit Zeilen „Glück auf, Glück auf, schön war es heut, denn wir Kinder hatten mit Papa viel Spaß“ sangen, da kam es von Herzen. „Wir hätten auch 400 Leute zum Vätertag zulassen können“, sagte Stefanie Kreye von der Katholischen Familienbildungsstätte. Die Anmeldeliste sei sehr lang gewesen, pflichtete ihr Pendant von der Evangelischen Familienbildungsstätte, Martina Kischel, bei. Die Anzahl der Teilnehmer war jedoch begrenzt. Beide Institutionen organisierten neben dem Familienbündnis von Stadt und Landkreis Osnabrück sowie anderen Einrichtungen den Vätertag. Seit drei Jahren findet er nicht mehr in den Familienbildungsstätten statt, sondern im Wabe-Zentrum, in der Handwerkskammer und in diesem Jahr im Museum Industriekultur. „Den Vätertag gibt es so nur in Osnabrück“, sagte Heiner Steffens, Geschäftsführer des Familienbündnisses. Im nächsten Jahr soll es wieder einen Vätertag geben.