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Urteil zum Einkaufszentrum Vorentscheidung

Von Wilfried Hinrichs | 22.12.2014, 19:12 Uhr

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, aber das Urteil der Lüneburger Richter im Eilverfahren ist so eindeutig, dass die Kläger es sich sehr genau überlegen werden, ob sie ihre Klagen aufrechterhalten. Die Aussicht, in der Hauptsache doch noch zu obsiegen, scheint eher gering.

Die L+T-Geschäftsführung hatte mit der Klage den Zorn der rot-grünen Ratsmehrheit auf sich gezogen. Von „Verhinderungsstrategie“ und dem Fernhalten unliebsamer Konkurrenz war die Rede. Darin steckt gewiss ein Körnchen Wahrheit. Aber L+T und den anderen Klägern ist es nicht zum Vorwurf zu machen, dass sie von ihrem Recht Gebrauch machten. Im Gegenteil: Es ist gut für die Akzeptanz des Großprojektes, dass etwaige Zweifel an der Rechtmäßigkeit gerichtlich überprüft wurden.