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Umfrage am Gymnasium in der Wüste Schüler-Umfrage zur Energiesanierung

17.07.2014, 15:15 Uhr

Seit den vergangenen Sommerferien strahlt die Sporthalle des Gymnasiums „In der Wüste“ in neuem Glanz. Die alten Waschbetonplatten aus den Sechzigerjahren wurden durch neue, farbenfrohe Platten ausgetauscht, und die Schule wurde somit von ihrer äußeren Trostlosigkeit befreit. Doch das gefällt nicht allen Schülern, wie eine Umfrage zeigt.

Von Nachwuchsredakteurin Friederike Gravenhorst. Die Lebendigkeit des Schulalltags spiegelt sich nun auch im Äußeren der Schule wider. Als die Renovierungsarbeiten der Sporthalle abgeschlossen waren, bemerkte die Oberstufenkoordinatorin der Schule Monika Wipperfürth jedoch ein „allgemeines Murren“ seitens der Schüler. Vielen waren die neuen Farben zu bunt und zu grell. Heute, ein Jahr später, sieht alles schon wieder ganz anders aus. In einer nicht repräsentativen Umfrage zog der Großteil der befragten Schüler das neue Design der alten Fassade vor. Insbesondere bei den jüngeren Schülern können die poppigen Farben punkten. Die elfjährige Madeline findet, die Farben verbreiten „Spaß am Lernen und einfach gute Laune“. Auch Marek ist überzeugt, dass „Farben den Tag erheitern“. Die älteren Schüler finden jedoch mehrheitlich den alten Waschbeton schick. Der 16-jährigen Marie ist das Design „zu modern und unruhig“ Der 15-jährige Sokol wiederum mag gerade das „Innovative und Fröhliche“ des Designs, und ihn erinnern die Farben an das Schullogo und bilden für ihn ein „einheitliches Bild“.

Wipperfürth sagt, dass sie das Eintreten eines „Gewöhnungseffekts“ bemerkt hat, und auch viele Schüler berichten, dass sie sich erst mit den enormen Veränderungen vertraut machen mussten, sie ihnen aber mittlerweile gefallen. Wenn Gewohntes durch Neuartiges ersetzt wird, erfordert es Zeit um von dem Alten los- und sich auf das Neue einzulassen, und diese Zeit haben auch die Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ gebraucht.

Wichtiger als das Aussehen der sanierten Fassade ist aber – da sind sich alle Schüler einig – dass sie ihre Funktion erfüllt und die Schule im Sommer kühl und im Winter warm hält. Zusätzlich wird ein besseres Lernklima geschaffen, und Konzentrationsvermögen – wie auch Wohlbefinden – werden gesteigert. Da freuen sich auch die Lehrer.