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Traum vom Paradies und mehr Jiddische Musik von Stella’s Morgenstern in Osnabrück

Von Thomas Wübker | 23.06.2016, 16:36 Uhr

Die Reihe mit jiddischer Musik im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück setzt am Freitag, 24. Juni, das Duo Stella’s Morgenstern und seine graue Eminenz prof*merose fort. Dabei trifft Tradition auf Moderne.

Das Duo Stella’s Morgenstern besteht aus der Sängerin Stella Jürgensen, die sich intensiv mit traditioneller jiddischer Musik beschäftigt hat, dem Gitarristen Andreas Hecht, der neben seinem angestammten Instrument auch indisches Harmonium, Autoharp, Banjo, Shruti-Box oder Cello spielt, und dem Komponisten prof*merose, der in Tel Aviv geboren wurde, in Hamburg lebt und die Lieder für das Duo schreibt. Die Musik ist poetisch, verspielt und verträumt. Die hebräischen und jiddischen Texte handeln von von Begierde, vom Wunsch nach Versöhnung, Angst vor der Liebe, von Fleischeslust, Sehnsucht nach dem verlorenen Zuhause, dem Traum vom Paradies und der Liebe zu Gott.

Das Konzert von Stella’s Morgenstern im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück beginnt am Freitag, 24. Juni, um 20 Uhr. Eintritt: 17 Euro, Kartentelefon: 0541/323-2560.