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„Täuschend echt“ Statt Möbel: Gefälschte Ikea-Rechnung liefert Trojaner

Von Waltraud Messmann | 28.07.2014, 17:07 Uhr

Eine neue, täuschend echt aussehende Malware-E-Mail tarnt sich als Ikea-Rechnung und liefert einen Trojaner. Die Mail sei selbst für das geschulte Auge kaum von einer Original-E-Mail zu unterscheiden, teilt der Security-Spezialist Ikarus mit.

Im Anhang der Schad-E-Mail befinde sich eine ZIP-Datei, die vorgebe ein PDF mit der Bestätigung einer Bestellung zu enthalten. Sobald der Nutzer die Datei aber öffne, infiziere sich der Rechner mit dem darin enthaltenen Trojaner.

In einer Pressemitteilung warnt der Sicherheitsspezialist ausdrücklich: Keine Rechtschreibfehler, die nahezu ausschließliche Verwendung des Originaltexts und andere Faktoren könnten die Empfänger leicht glauben machen, dass diese E-Mail tatsächlich von Ikea komme.

Trojaner infiziert Rechner

In den E-Mails würden vermeintliche Bestellungen bestätigt und deren Anlieferung angekündigt sowie die Zahlung gefordert, heißt es weiter. Hinter der im Anhang befindlichen ZIP-Datei verstecke sich ein anderes Dateiformat. Sobald der User die Datei öffne, infiziere sich der Rechner mit dem darin enthaltenen Trojaner.

Nach eigenen Abgaben hat der Security-Spezialist seit dem ersten Erscheinen dieser E-Mail diese bereits bei 3.500 Nutzern entdeckt. Das Unternehmen empfiehlt zum eigenen Schutz immer zwei Mal die Vertrauenswürdigkeit eines E-Mail-Anhangs zu prüfen, bevor man diesen öffne.