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Besuch im Werk geplant T-Roc-Fans treffen sich bei VW in Osnabrück - und werden enttäuscht

Von Michael C. Goran | 23.10.2021, 13:39 Uhr

Sie sind Fans des T-Roc-Cabrio und brannten darauf, den Geburtsort ihres Autos in Osnabrück von innen sehen zu können. Doch die geplante VW-Werksführung für die bundesweite T-Roc-Cabrio-Gruppe fiel aus.

Ursprünglich sollten 53 Personen mit 26 VW T-Rocs der Einladung des Osnabrücker Volkswagenwerks im Stadtteil Fledder folgen. Die Mitglieder der bundesweiten Fangruppe wollten sehen, wie der T-Roc am Standort Osnabrück gefertigt wird. Doch es kam anders. „Leider haben wir letzte Woche Freitag aus uns nicht erklärbaren Gründen eine Absage bekommen“, bedauerte Peter Dewald, Organisator und Administrator der VW T-Roc Cabrio Gruppe auf Facebook. Das VW-Werk hatte das Event aufgrund von unvorhersehbaren Umständen nicht realisieren können. Genaue Gründe seien nicht bekannt gegeben worden.

Dennoch versammelten sich am Freitag 15 T-Roc Cabriolet-Fahrer mit ihren Familienmitgliedern auf dem Werksparkplatz beim Eingangstor Nummer zwei. Wenigstes ein paar Fotos mit dem VW-Werk im Hintergrund mussten es dann doch sein. Organisator Dewald brachte die Enttäuschung der T-Roc Fans zum Ausdruck. „Es war alles geplant, von der Fahrt mit 26 Autos hier über das Werksgelände, bis hin, dass man sich in der Oldtimer-Halle gemütlich zusammensetzt und die obligatorische VW-Currywurst isst bei einem Erfahrungsaustausch über unsere Autos.“ Den VW T-Roc gibt es seit 2017, das Cabriolet kam 2019 auf den Markt. Es wird bei Volkswagen Osnabrück im ehemaligen Karmann-Werk hergestellt.

Für Dewald war es Liebe auf den ersten Blick: „Es ist eben ein SUV, ein höher gelegtes Auto, und es ist ein Viersitzer. Die anderen Cabrios, die auf dem Markt sind, haben hinten nur Notsitze. Hier ist das nicht so. Als wir das zum ersten Mal in den Zeitungen gesehen haben, haben wir sofort gesagt: Das wird unser nächstes Auto!“ Bei dem Autohaus ihres Vertrauens waren die Dewalds die ersten, die den T-Roc-Cabrio damals bestellt haben.

Umso schmerzlicher die Enttäuschung über die ausgefallene Werksführung. Zwar veranstaltet die Gruppe regelmäßig Touren, aber eine Besichtigung der Wiege ihres Lieblingsautos hatte noch keiner erlebt. „Das ist schon die dritte Tour in diesem Jahr“, sagte Dewald. „Und wir sind jetzt natürlich traurig, dass diese Einladung samt Werksführung nicht stattfinden konnte.“ Für das Event in Osnabrück hatte die Gruppe sämtliche Zimmer des Hotels Kortlüke in Vehrte gebucht.

„Dann kam der große Hammer“, erklärte der Organisator. Denn mit der abgesagten Werksführung verloren viele Mitglieder das Interesse an der Osnabrücker Tour. „Ich bin dem Hotel sehr dankbar, denn so viele Stornierungen nur eine Woche vorher, das ist sehr schwierig.“ Für Samstag ist eine dreistündige-100 Kilometer Tour durch Osnabrück und das Osnabrücker Land geplant.