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Skate-Night 2016 Auf flotten Rollen durch Osnabrücks Innenstadt

Von Frederik Theiling, Frederik Theiling | 22.06.2016, 22:59 Uhr

Knapp 600 Teilnehmer waren zur 15. Osnabrücker Skate-Night des Stadtsportbundes Osnabrück erschienen. Die Teilnehmer umrundeten in der klassischen „Wallfahrt“ den innerstädtischen Ring.

Ein buntes Feld hatte sich bei bestem Wetter versammelt. Zum Start der Osnabrücker Skate-Night waren junge und erfahrene Teilnehmer mit ihren Inlineskates, Skate- und Longboards erschienen.

Unterwegs mit einem Monowheel

Mit einem futuristischen Gefährt fiel Thorsten Elixmann auf. Er war mit seinem elektrischen Einrad, auch Monowheel genannt, an den Start gegangen. „Es ist wie ein Segway“, sagte Elixmann. „Durch das Einschalten des Motors stellt es sich gerade hin. Das heißt, ich muss nichts ausbalancieren.“

Viele junge Teilnehmer

Der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Ralph Bode zeigte sich vor allem über die vielen jungen Teilnehmer begeistert. „So viel Nachwuchs und kleine Skater hatten wir noch nie“, sagte Bode vor dem Start. Zu diesen jungen Teilnehmern gehörten auch der elfjährige Jurik und der zwölfjährige Nathan. Beide gingen mit ihrem Longboard an den Start. „Mit dem Longboard ist man schneller. Wegen dem besseren Getriebe ist es weniger anstrengend als ein Skateboard“, sagte Nathan. „Außerdem kann man ein Longboard besser lenken“, sagte Jurik.

Zahlreiche Inline-Skates-Veteranen

Klassisch mit den Inlineskates war Andre Klausmeier unterwegs. Klausmeier ist dabei ein echter Skate-Night-Veteran. „Ich bin bereits zum zwölften Mal dabei. Es macht einfach insgesamt Spaß in der Gruppe zu skaten“, sagte Klausmeier. Zu Skate-Night-Veteranen können auch Sarah Bußdieker und Nils Noruschat gezählt werden. „Wir sind seit elf Jahren dabei“, sagten sie. Sie gehören zum Speed-Skating Team der Stadt Buer. Für die Osnabrücker Skate-Night hatte sich das Team aber keinen Wettkampf vorgenommen. „Heute steht der Spaß im Vordergrund“, sagte Trainer Andreas Löwen.

Nach dem Start war Geschäftsführer Bode zufrieden: „Es ist einfach ein sehr gutes Miteinander in Osnabrück.“