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Silvester 2016 Wo ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Osnabrück erlaubt?

Von Olga Zudilin | 27.12.2016, 14:52 Uhr

In wenigen Tagen steht Silvester vor der Tür. Dann wird wieder geböllert. Wo darf in Osnabrück geknallt werden und worauf sollte man beim Kauf von Feuerwerkskörpern achten?

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern startet dieses Jahr am 29. Dezember. Wie der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) auf seiner Homepage darauf hinweist , dürfen von da an Händler Feuerwerkskörper der Kategorie 2 verkaufen. Dazu zählen unter anderem Bengalfeuer, Raketen und

Feuertöpfe. Nur volljährige Personen dürfen diese Feuerwerkskörper kaufen und sie ausschließlich zwischen dem 31. Dezember und dem 1. Januar abbrennen lassen. Feuerwerkskörper der Kategorie 1 dürfen dagegen das ganze Jahr lang von Personen ab 12 Jahren gekauft und abgebrannt werden. Dazu zählen zum Beispiel Knallerbsen, Wunderkerzen und Partyknaller. (Weiterlesen: Wie man Brände an den Feiertagen verhindern kann)

Kennzeichnungen beachten

Bereits beim Kauf von Feuerwerkskörpern müssen einige Details beachtet werden. Die Berufsfeuerwehr Osnabrück weist darauf hin, dass Silvesterknaller- oder raketen mit dem BAM-Zeichen (Bundesanstalt für Materialforschung und- prüfung) ausgestattet sein müssen. „Verbraucher können sich auch an der CE-Kennzeichnung orientieren“, sagt der VPI-Geschäftsführer, Klaus Götzen, auf Anfrage unserer Redaktion.

Außerdem sollte die Gebrauchsanweisung gelesen werden. Die Feuerwehr warnt außerdem vor selbst hergestellten Böllern oder Knallern aus dem Internet. Blindgänger, die beim ersten Versuch nicht gezündet haben, dürfen nicht noch einmal angesteckt werden.

Wenn das richtige Feuerwerk bereit steht, stellt sich die Frage, wo es abgebrannt werden darf und wo nicht.

Nach Angaben der Berufsfeuerwehr Osnabrück dürfen nur wenige Feuerwerkskörper im Haus gezündet werden. Dazu gehören zum Beispiel Tischfeuerwerke. Die Feuerwehr rät vor dem Zünden zu einer guten Vorbereitung. So sollten leere Glasflaschenkisten als Abschussrampe genutzt werden.

Batterie- und Verbundfeuerwerke beliebt

Wie ein Sprecher der Stadt Osnabrück auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, ist das Böllern im Freien generell erlaubt. „Allerdings ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Altenheimen und Kirchen nicht gestattet“, sagt ein Sprecher der Stadt.

Wie bereits schon seit einigen Jahren gehe der Trend auch 2016 zu Batterie- und Verbundfeuerwerken, sagt der VPI-Geschäftsführer. Verbundfeuerwerke haben den Vorteil, dass sie nur einmal angezündet werden müssen. Dann können die Effekte in Ruhe bestaunt werden“, erklärt Götzen. Auch Raketen seien seit Jahren beliebt. Knallartikel würden dagegen an Beliebtheit verlieren.