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Silvester 2016 Wie bereitet sich die Polizei Osnabrück auf Silvester vor?

Von Sven Kienscherf, Sven Kienscherf | 29.12.2016, 07:03 Uhr

Die Polizei wird die Zahl der eingesetzten Beamten in Stadt und Landkreis zu Silvester erhöhen. Zudem werden die Einsatzkräfte von der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Das sagte Polizeisprecher Frank Oevermann im Gespräch mit unserer Redaktion.

Im Gegensatz zu anderen großen Städten in der Region wie zum Beispiel im nordrhein-westfälischen Münster gebe es in Osnabrück keine öffentlichen Hotspots, an denen besonders wild gefeiert werde. „Das ist weder am Neumarkt noch am Domhof der Fall.“ Die Polizei werde das Geschehen aufmerksam beobachten und entsprechend reagieren. (Weiterlesen: Wo ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Osnabrück erlaubt?)

Auto stehen lassen

Oevermann appellierte eindringlich, das Auto stehen zu lassen, wenn man getrunken hat. „Unsere Kollegen werden darauf ein besonderes Augenmerk haben.“

Nach dem Anschlag in Berlin hatten die Stadt Osnabrück und die Polizei entschieden, die Präsenz der Beamten auf dem Weihnachtsmarkt zu erhöhen. Von weiteren Maßnahmen war abgesehen worden. Die Polizei war zu der Einschätzung gekommen, dass sich die Sicherheitslage in Osnabrück nicht wesentlich geändert habe. (Weiterlesen: Werden in der Großen Straße Poller aufgestellt?)

Erhöhte Präsenz in Niedersachsen

In der Silvesternacht werden in Niedersachsen etwa 20 bis 25 Prozent mehr Polizisten im Einsatz sein als im Vorjahr. Hintergrund seien die Ereignisse in Köln vor einem Jahr sowie der Anschlag in Berlin, sagte Landespolizeidirektor Knut Lindenau. Genaue Einsatzzahlen wollte er aber nicht nennen. (Weiterlesen: Das sind die sieben besten Party-Alternativen für Silvester)

Der Landespolizeidirektor verwies darauf, dass es nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes eine anhaltende allgemeine Terrorgefahr gebe.

Feiernde Gruppen am Domplatz in Münster

In Münster rechnet die Polizei am Domplatz und am Hauptbahnhof mit feiernden Gruppen. Die Stadt Münster verzichtet an den Orten zwar auf ein Verbot von Feuerwerkskörpern, ruft die Feiernden aber zum besonnenen Umgang mit den Knallern auf.

Wie auch in Osnabrück machten die Polizeibehörden in Münster und Bielefeld darauf aufmerksam, dass sie an Silvester und am Neujahrsmorgen verstärkt gegen Alkoholsünder vorgehen werden.

Mit Material der dpa