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Percussionist Hecht zu Gast Trommelworkshop für Sozialassistenten an der BBS Haste

Von Jan Kampmeier | 12.09.2017, 13:58 Uhr

In den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Osnabrück Haste veranstaltete der bekannte Percussionist PiTTi Hecht einen Trommelworkshop.

Während einer Unterrichtsstunde zur Hörerziehung von Kindern lernten angehende sozialpädagogische Assistenten der Berufsfachschule sozialpädagogische Assistenz der BBS Haste die Möglichkeiten kennen, mit Haushaltsgegenständen Musik zu machen. Weil die Schüler mit so großer Begeisterung dabei waren, lud die Fachlehrerin Manuela Pentzek den Percussionisten PiTTi Hecht aus Hannover zu einem dreistündigen Workshop ein, der regelmäßig mit berühmten Größen der Musikszene wie den Scorpions oder Bobby Kimball (Toto) spielt und zu dem sie gute Kontakte hat.

Schlaginstrumente im Bulli

Bei diesem Workshop waren es keine Haushaltsgegenstände mehr, sondern „richtige“ Schlaginstrumente. Einen ganzen Bulli voll brachte der Percussionist aus Hannover mit nach Haste und demonstrierte der Gruppe eine Unmenge verschiedener Instrumente. Natürlich durften die auch ausprobiert werden. PiTTi Hecht teilt kleine Gruppen mit unterschiedlichen Instrumenten ein und weißt jeder Gruppe einen eigenen Rhythmus zu.

Rhythmische Ideen

In den gewaltigen Radau hinein ruft er den einzelnen Gruppen ständig andere rhythmische Ideen, so entstehen immer neue Kombinationen. Mit seiner lockeren Art hat er die Schüler schnell gewonnen und gibt ihnen mit auf den Weg: „Wenn ihr Musik macht, werdet ihr sehen, dass auf einmal der Funke überspringt, auch bei schüchternen Kindern.“

Schönes Leben mit viel Musik

Zum Abschluss fordern ihn die Schüler zu einem großen Solo am Drumset auf. PiTTi Hecht ist sofort bereit und spielt, umringt von der ganzen Klasse. „Ich könnte stundenlang“, meint er irgendwann, verabschiedet sich aber: „Ich hoffe, ihr habt ein schönes Leben mit viel Musik.“ Die Schüler sind nun gefragt, ihre gewonnenen Eindrücke mit Kindergartenkindern zu erproben. Die Fachlehrerin Manuela Pentzek jedenfalls ist von dem Workshop begeistert: „Es war gigantisch.“