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Richtfest im Osnabrücker Wissenschaftspark pbr Planungsbüro Rohling AG wächst zusammen

Von Gerrit Tschierswitz | 25.08.2019, 15:51 Uhr

Rund 200 Gäste waren am Freitagmittag auf der Baustelle an der Lise-Meitner Straße versammelt. Das Planungsbüro Rohling (pbr) hatte zum "ersten Ansehen" in den Rohbau seines neuen Bürogebäudes geladen.

Nicht mal ein Jahr ist es her, dass der Grundstein für das neue Bürogebäude gelegt wurde. Inzwischen ist das Gebäude gewachsen, der Rohbau fertig und "der Deckel" drauf. Zeit also, um mit Handwerkern, Geschäftspartnern und Freunden des Unternehmens das Richtfest zu feiern. Mit der Errichtung des Neubaus in direkter Nähe zum bereits bestehenden Unternehmenshauptsitz wachsen die Architekten und Ingenieure der pbr jetzt an einem Standort zusammen. Bisher waren die Beschäftigten auf zwei Gebäude aufgeteilt - an der Rheiner Landstraße und der Albert-Einstein-Straße.

Dank an das Handwerk

Dietmar Hesse, Geschäftsleiter der pbr, lobte neben allen planenden Mitarbeitern vor allem die ausführenden Handwerker auf der Baustelle. Nun gäbe es "ein Gebäude, um sich darin wohl zu fühlen und mit Freude seiner Arbeit nachzugehen", so Hesse. Beim Bau wäre außerdem besonders viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt worden. Somit könnte ein Großteil der verarbeiteten Materialien wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden, sollte der Bau einmal demontiert werden.

Auch die ehrenamtliche Bürgermeisterin Osnabrücks Eva-Maria Westermann freut sich über die baldige Fertigstellung des Gebäudes. Sie erinnerte in ihrem Grußwort an den Beginn des Wissenschaftspark und lobt die pbr als "Pionier", der "einen Trend ausgelöst haben". Auch die enge Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Hochschule freue sie sehr, so Westermann. Einen besonderen Dank sprach sie für die Verpflichtung von regionalen Unternehmen für das Bauvorhaben aus. "Das stärkt die Region."

Abschließend richtete Heinrich Eustrup, Vorstandsvorsitzender der pbr, einige Worte an die Gäste. "Per aspera ad astra" - frei übersetzt durch Eustrup: Vom Dreck zu den Sternen, was er auch auf das neue Gebäude übertrug. Noch vor einigen Monaten, bei der Grundsteinlegung, habe er buchstäblich im Dreck gestanden und freue sich nun sehr darüber, wie nah sich der den Sternen fühle, der auf der Dachterasse stehe.