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Osnabrück Mehr als Name-Dropping

Von Daniel Benedict | 13.09.2011, 18:09 Uhr

Für den Festival-Trailer wandelt Hollywood-Star Deborah Kara Unger durch Oldenburg; den Preis für den besten deutschen Indie-Film vergibt mit Matthew Modine ein Golden-Globe-Preisträger. Und mit Ted Kotcheff kommt ein Regisseur in die 160000-Einwohner-Stadt, dessen Filmografie vom Genre-Klassiker „Rambo“ bis zur Bären-gekrönten Literaturverfilmung „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ reicht.

Prominenz, auf die jedes Festival stolz wäre – zumal in einer kleinen Stadt. Hier aber steckt mehr dahinter als Name-Dropping am roten Teppich: Die Oldenburger machen der eigenen Stadt echten Glamour zum Geschenk. Sie bereiten dem deutschen Film ein Schaufenster vor internationalen Künstlern. Und sie entwickeln dabei offenbar ein Charisma, das Stars wie die letztjährige Jury-Chefin Unger zum Wiederkommen reizt. Hut ab!