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Seit Mai unter neuer Führung Laschkes Laden in der Dodesheide vor Aus bewahrt

Von Jörg Sanders | 25.06.2018, 13:37 Uhr

Das Aus war eigentlich schon besiegelt: Laschkes Laden in der Dodesheide sollte schließen. Letztlich wurde doch noch eine Nachfolgerin gefunden: Seit Anfang Mai ist das Geschäft in der Hand von Sabine Niemand.

„Ich wollte mich schon immer mal selbständig machen”, sagt die Osnabrückerin. Als ihr Sohn eine Familie gründete und zu seiner Partnerin in die Dodesheide zog, machte er seine Mutter auf den Schreibwaren- und Tabakladen aufmerksam. „Dann ging alles ganz schnell”, erzählt Niemand. In 14 Tagen habe der Laden eigentlich mangels Nachfolge schließen sollen. Niemand entschloss sich, das Geschäft „fast über Nacht” zu übernehmen.

Niemand: Alles bleibt beim alten

An dem Konzept ihrer Vorgängerin will sie nicht viel ändern. „Alles bleibt, wie es ist”, sagt die 48-Jährige. Zumindest fast alles. Materialien für den Schulanfang, Hermes-Paketshop, Lotto – all das bleibe. Selbst der Name „Laschkes Laden” bleibt. Allerdings plant Niemand, den Laden in der Zukunft umzubauen. Ihr Angebot möchte sie ferner mittelfristig für Jugendliche attraktiver gestalten. „Für die gibt es hier ja sonst nichts.”

Irmgard Laschke hatte den Laden 1986 in der Straße In der Dodesheide eröffnet. 2008 übernahm Svitlana Khusid das Geschäft, die sich aber umorientieren wollte. Sie übergab den Laden nun an Niemand. Er ist ein Anlaufpunkt für Anwohner, Kinder der gegenüberliegenden Schule sowie Bewohner des nahe gelegenen Altenheims.