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Offene Türen eingerannt Mission am Bahnhof stellt 20 Volunteers

Von Martin Heuer | 20.07.2012, 20:47 Uhr

Bei ihrer Suche nach Unterstützung rannten die Organisatoren des Landesturnfestes in Osnabrück nicht selten offene Türen ein.

So kamen beispielsweise die Stadtwerke mit vielfältigen Vergünstigungen für die Teilnehmer entgegen. Zu den herausragenden Kooperationspartnern gesellte sich auch die Bahnhofsmission. Gleich 20 Mitarbeiter stellten sich als Volunteers in den Dienst der guten Sache. „Wir haben uns angemeldet, weil wir mit unseren guten Ortskenntnissen sicher weiterhelfen können“, erklärt Heinrich Bessmann. Als früherer Taxifahrer ist der waschechte Osnabrücker besonders geeignet für den Job. „Man ist gewohnt, mit Leuten umzugehen und kommt schnell ins Gespräch“, sagt der 59-Jährige, der auch als Mitarbeiter der Bahnhofsmission fast nur gute Erfahrungen macht. „99 Prozent der Leute sind in Ordnung. Ein paar Idioten gibt es halt überall.“

Der Senior unter den 1500 Volunteers profitiert ebenfalls von seinen herausragenden Ortskenntnissen. „Ich mache in Osnabrück auch Stadtführungen“, berichtet der 73-jährige Rolf Seidel. Der Rentner hat sich auf den Aufruf der Organisatoren angemeldet und wurde natürlich mit Kusshand genommen. Dass Seidel gar kein echter Osnabrücker ist, ahnt niemand. Aber seit seiner Übersiedlung aus Braunschweig 1964 sind auch schon 48 Jahre vergangen.

Neuland beim Landesturnfest betritt die neunjährige Insa vom TV Loxstedt. Während die Einradfahrerin ihre Erwartungen noch nicht formulieren konnte, sprach ihre Betreuerin Gerlind Baum aus Erfahrung: „Turnfeste sind doch immer toll.“