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Neue Bewohner: Kirk-Dikdiks Zoo Osnabrück: Länger geöffnet und Abendführungen

Von PM. | 31.07.2014, 17:57 Uhr

Im August können Besucher den Osnabrücker Zoo auch nach Feierabend besuchen. Die Kasse hat bis 20 Uhr geöffnet, und die meisten Tierhäuser sind bis 21.30 Uhr begehbar. Auch eine neue Tierart, die Kirk-Dikdiks, kann beobachtet werden.

„Gerade an heißen Tagen sind die Abendstunden genau richtig für einen Spaziergang durch den Zoo. Dann werden auch viele Tiere richtig aktiv, und Besucher können sehen, wie der Wolfsnachwuchs im Wald umhertobt oder wie die Hyänen durchs hohe Gras streifen“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, „da wir uns weitgehend ohne kommunale Zuschüsse, das heißt primär aus Besucher- und Sponsoreneinnahmen finanzieren, sind für uns natürlich auch die finanziellen Impulse maßgebend.“

Nachtruhe für Buschi

Bei guter Resonanz überlege der Zoo, das neue Konzept dauerhaft in den Sommermonaten zu etablieren. Das Wohl der Tiere stehe dabei jedoch immer im Vordergrund: Deswegen bleibe zum Beispiel das Menschenaffenhaus mit Orang-Utan Buschi, der seine festen Schlafenszeiten hat, abends geschlossen.

Zwei Zoo-Führer zeigen den Besuchern während der neuen Öffnungszeiten auf zwei verschiedenen Routen den Waldzoo. Start der jeweils rund 45-minütigen Führungen ist um 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und 20.30 Uhr jeweils am Affentempel „Angkor Wat“ im Zentrum des Zoos. Es gelten die üblichen Eintrittspreise.

Zu den neuen Öffnungszeiten können Besucher auch gleich eine neue Tierart in der ehemaligen Goldschakalanlage beobachten: die zwei Kirk-Dikdik-Böcke Marco und Neo. Kirk-Dikdiks leben im Osten und Südwesten Afrikas, sind dämmerungsaktiv und zählen zu den kleinsten Antilopenarten der Welt. Marco wurde am 7. Dezember 2013 geboren und reiste aus Rotterdam nach Osnabrück. Neo kam am 10. Oktober 2013 im englischen Chester zur Welt.

Damit die Tiere einziehen konnten, haben Tierpfleger und Gärtner die Anlage neben dem Löwengehege neu bepflanzt und Bäume zurückgeschnitten, um für mehr Licht zu sorgen. Langfristig soll hier wieder mehr Rasenfläche entstehen. Ihr neues Zuhause scheint den Zugezogenen zu gefallen, sie haben sich bereits gut eingelebt.