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Nach Brand in Schwegermoor Bioabfall wird vorerst nach Ibbenbüren gebracht

Von Franz-Josef Raders | 29.07.2014, 16:56 Uhr

Nach dem Brand im Kompostierwerk in Hunteburg-Schwegermoor wird der Bioabfall aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück vorübergehend zu einem Umschlagplatz nach Ibbenbüren gebracht.

In etwa zwei bis drei Wochen kann der Bioabfall aber wieder auf dem Firmengelände der Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück (KRO) in dem Bohmter Ortsteil umgeschlagen werden, sagt Geschäftsführer Arne Tiedemann.

Bei dem Großfeuer, dessen Ursache noch immer nicht geklärt ist, ist am 20. Juli ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Wann das vor knapp zwei Wochen schwer beschädigte Kompostierwerk an der Dammer Straße in Hunteburg-Schwegermoor wieder in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit noch unklar. Ein Termin dafür ist nach den Worten Tiemanns noch nicht absehbar.

Zumindest die Anlieferung und der Weitertransport des Bioabfalls seien aber voraussichtlich noch im August in Hunteburg-Schwegermoor wieder möglich, so der KRO-Geschäftsführer. Von dort aus wird der Müll dann bis auf Weiteres zur Weiterverarbeitung in andere Kompostierwerke gebracht.

Keine Mehrkosten

Auf die Abfallgebühren werden sich der Großbrand und seine Folgen nach Angaben des Landkreises Osnabrück übrigens nicht auswirken. „Mehrkosten für die Bürger werden dadurch nicht entstehen, sagte Verwaltungssprecher Henning Müller-Detert. Der Landkreis liefert jährlich rund 23500 Tonnen Bioabfall nach Schwegermoor, das sind je Einwohner durchschnittlich 67 Kilogramm. Aus der Stadt Osnabrück werden rund 8500 bis 9000 Tonnen pro Jahr angeliefert, pro Kopf entspricht das einem Jahresgewicht von rund 55 Kilogramm.

Eigentümer der Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück mbH sind das Entsorgungsunternehmen Remondis und die zur Klasmann-Deilmann-Gruppe zählende Schwegermoor GmbH.