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Museumsverein startet Bewerbung Osnabrücker Kunstpreis: Info jetzt im Netz

Von Dr. Stefan Lüddemann | 21.06.2016, 20:37 Uhr

Am 22. Juni 2016 wird die Website freigeschaltet, auf der sich Interessenten über den neuen Osnabrücker Kunstpreis informieren und sich bewerben können.

Eine fünfköpfige Jury soll bis zu 15 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kunstpreis auswählen, deren Werke vom 3. März bis zum 28. Mai 2017 im Oberlichtsaal des Kulturgeschichtlichen Museums in Osnabrück gezeigt werden sollen. Der Preis soll am 2. April 2017 verliehen werden. Hier weiterlesen: Kunstpreis des Landschaftsverbandes an Christoph Seidel.

10000 Euro für den Hauptpreis

Diesen Fahrplan haben Ulrike Hamm und Gotthard Czekalla vom auslobenden Museums- und Kunstverein sowie Stifter Hans-Wolf Sievert vorgestellt. Die Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur finanziert die ersten drei des alle zwei Jahre zu vergebenden Preises. Der Hauptpreis ist mit 10 000, der Förderpreis mit 2000 Euro dotiert. Insgesamt stellt die Stiftung 120 000 Euro bereit. Wie Hamm und Sievert erläuterten, werden mit dem Budget Ausstellungen und Kataloge finanziert werden. Hier weiterlesen: Hans-Wolf Sievert - ein Stifter aus Leidenschaft.

Wer sind die Juroren?

Die Jury bilden für die erste Vergabe des Preises die Direktorin der Kunsthalle Lingen, Meike Behm, die noch bis 1. September 2016 amtierende Direktorin des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück, Eva Berger, der ehemalige Direktor der Kunsthalle Bremen, Wulf Herzogenrath, Barbara Kaesbohrer, Professorin für Visuelle Medien an der Universität Osnabrück und die Vorsitzende des Osnabrücker Museums- und Kunstvereins Ulrike Hamm. Hier weiterlesen: Museums- und Kunstverein lobt Kunstpreis aus.

Anschluss an „Arte Regionale“

„Wir wollen die zeitgenössische regionale Kunstszene fördern“, sagte Ulrike Hamm und kritisierte, dass Ausstellungen mit regionaler Kunst in Osnabrück „zum Erliegen“ gekommen seien. Nach ihren Worten wird das neue Format als Anschluss an die zuletzt 2010 in der Kunsthalle ausgerichtete „Arte Regionale“ verstanden. Der Preis richtet sich nach den Erläuterungen an Künstlerinnen und Künstler, die in Stadt und Landkreis Osnabrück arbeiten oder einen „besonderen Bezug zur Region“ haben. Die Kunstsparte der Skulptur soll vom neuen Kunstpreis ausgeschlossen sein. Hier weiterlesen: Osnabrücker Kuratorin Elisabeth Lumme im Porträt.

 Info und Bewerbung: www.muk-kunstpreis.de