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Mit Wortwitz und Fantasie Markus Orths liest in Osnabrücker Diesterwegschule

Von Uta Biestmann-Kotte, Uta Biestmann-Kotte | 23.11.2017, 18:17 Uhr

Bei seiner Lesung in der Diesterwegschule begeisterte Autor Markus Orths am Mittwoch die Kinder mit Wortwitz und Geschichten über fantastische Wesen und ein sprechendes Zebra. Gefördert wurde die Lesung vom Friedrich-Bödecker-Kreis.

Elf Bücher für Erwachsene und drei Kinderbücher hat Markus Orths bislang geschrieben, in denen es oft um die Frage nach Konvention und Erwartungen geht. Das gilt auch für „Das Zebra unterm Bett“, in dem es um die kleine Hanna geht, die von zwei „homosensationellen“ Papas „adoptioniert“ wurde und unter ihrem Bett ein sprechendes Zebra namens Bräuninger findet.

Es gibt nichts Wichtigeres als Zuhören, findet Markus Orths. Und erklärte den Kindern, dass durch Zuhören Bilder im Kopf entstehen können und dass man lernt, sich zu konzentrieren. Die Lesung aus seinem Buch „Das Zebra unterm Bett“ dauere eine halbe Stunde: „Schafft ihr das, 30 Minuten?“ – „Ja!“, riefen die Grundschulkinder aus dem 3. und 4. Jahrgang. Seinen lebendigen Vortrag ergänzte Orths mit den auf Leinwand gebeamten bunten Illustrationen.

Billy Backe

Ebenso locker und gut gelaunt war es in der vorangegangenen Vorleserunde zugegangen, in der Orths den Kindern aus dem 1. und 2. Jahrgang Auszüge aus seinem Kinderbuch „Billy Backe und Mini Murmel“ vorgelesen hatte. In dieser Story voller Wortwitz und fantastischer Wesen bekommen es Murmeltier Billy Backe und seine Freunde mit Tollpatschen-Indianern zu tun, küssen eine hässliche Unterwasserspinne schön oder basteln Zahnsteine für gebisslose Krokodile.

„Oh, wie süß!“, war aus dem Publikum zu hören, als auf der Leinwand die Zeichnung von Murmeltierbaby Mini Murmel und dessen Kampfwindel erschien. Als in der abschließenden Fragerunde die Rede auf das Ende der Story kam, ermunterte Markus Orths die Kinder zu eigenen Ideen und Fantasien: „Ne gute Idee tut niemandem weh.“