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Mit einem Abo Licht ins Dunkel bringen: NOZ-Leser tun Gutes für die Region

Von André Pottebaum | 16.11.2020, 09:00 Uhr

Das Jahr 2020 haben sich viele wohl anders vorgestellt. Doch in der dunklen Jahreszeit können Sie anderen eine Freude machen. Als Leser unserer Online- und Printprodukte bleiben Sie nicht nur jederzeit auf dem Laufenden. Sie helfen auch anderen, ein wenig Licht in ihren Alltag zu bringen.

Weihnachten, das ist die Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe, die Zeit, in der man sich mit Familie und Freunden trifft und gemeinsam Erinnerungen und Erlebtes teilt. Weihnachten ist aber auch die Zeit, um Gutes zu tun.

Für die Leser der Neuen Osnabrücker Zeitung ist das in diesem Jahr ganz einfach. Mit jedem Abo, das zwischen dem 16. November und dem 24. Dezember abgeschlossen wird, spenden die NOZ Medien bis zu 50 Euro an eine von drei Organisationen aus Stadt und Landkreis Osnabrück sowie dem Emsland.

Das Gute: Sie selbst entscheiden, an wen die Spende gehen soll. Damit Sie wissen, welche Initiativen und Einrichtungen Sie unterstützen können, stellen wir Ihnen die drei Organisationen vor. Weitere Informationen Zur Weihnachtsaktion der NOZ Medien finden Sie unter noz.de/lichtbringer.

Hospiz Osnabrück

Das Osnabrücker Hospiz wurde 1994 gegründet und begleitet Menschen am Lebensende sowie deren Angehörige. Neben dem stationären Hospiz, das über elf Einzelzimmer verfügt, gibt es ambulante Angebote für Erwachsene und Kinder. Ob Zuhause, in Alten- und Pflegeheimen oder in Kliniken und Krankenhäusern – ehrenamtliche Mitglieder kümmern sich um Betroffene und Angehörige und begleiten sie. Für Schwerkranke ist es zudem wichtig, ihre letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung und im Kreis der Familie zu verbringen. Mitarbeiter des Osnabrückers Hospizes unterstützen sie dabei in ihrem Alltag. „Wir legen den Fokus auf eine umfassende Begleitung – sowohl von Betroffenen als auch von Angehörigen", sagt Leiterin Doris Homölle.

Dieses umfassende Angebot beinhaltet auch den Umgang mit der Trauer. „Trauern ist eine sehr persönliche Lebenserfahrung des Menschen, die individuell erlebt und bewältigt wird. Dementsprechend vielfältig sind die Wege, Trauer auszudrücken", heißt es dazu vom Osnabrücker Hospiz. Für Betroffene und Hinterbliebene gibt es sowohl individuelle Beratungen als auch Einzel- und Gruppentreffen. In diesem Jahr, so das Hospiz, seien die Trauerangebote deutlich häufiger genutzt worden, als noch in der Vergangenheit. Auch deshalb soll ein Großteil der Spenden für die Trauerarbeit eingesetzt werden.

Lauter Stiftung

Die Lauter Stiftung des Landkreises Osnabrück setzt sich seit 2001 für Kinder, Jugendliche und Familien ein. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Vorurteile, Benachteiligungen und Gewalt gegen Heranwachsende abzubauen, unterschiedliche Bildungsangebote anzubieten und integrative Projekte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen. Außerdem sollen kreative und innovative Ideen von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden. „Wir fördern gemeinnützige, zum Beispiel interreligiöse Projekte von evangelischen, katholischen und islamischen Jugendlichen, die beispielsweise gemeinsam die Stadt erkunden", sagt Stiftungs-Geschäftsführer Rainer Dieckmann.

Der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt auf Projekten der Jugendarbeit. Das können sowohl musikalische als auch künstlerische Initiativen sein oder auch handwerkliche Projekte, etwa wenn sich Jugendliche eines Sportvereins entscheiden, einen Grillplatz in Eigenregie zu bauen. Die Lauter Stiftung unterstützt diese zeitlich und örtlich befristeten Projekte finanziell, in dem die Materialien etwa für die Umsetzung eines Grillplatzes bezahlt werden. Die Projekte könnten durch die Förderung schnell, flexibel und zielgenau initiiert und umgesetzt werden, wie Rainer Dieckmann erklärt.

Naturschutzstiftung Emsland

Die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland wurde 2005 gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Natur und Landschaft mit ihrer biologischen Vielfalt zu erhalten, bestehende Lebensräume heimischer Tier- und Pflanzenarten zu verbessern und neue Lebensräume zu schaffen. Dazu werden Wälder aufgeforstet, Blüh- und Wildblumenwiesen angelegt, Hindernisse für Fische und andere Lebewesen in Bächen und Flüssen beseitigt oder Teiche angelegt, um Fröschen, Kröten, Libellen und am Wasser lebenden Pflanzen eine neue Heimat zu bieten. „Wir wollen den Tieren und Pflanzenarten, die hier heimisch sind, helfen: Neuen Lebensraum schaffen und den vorhandenen verbessern", sagt Maike Hoberg von der Naturschutzstiftung.

Die Stiftung initiiert eigene Projekte, indem sie zum Beispiel Biotope, die für heimische Tier nur bedingt lebenswert sind, umgestaltet, um Tieren und Pflanzen einen Ort zu bieten, wo sie sich wohl fühlen. Gleichzeitig werden Projekte von Vereinen, Institutionen, Kommunen und Privatpersonen gefördert. Bei der Stiftung können entsprechende Anträge gestellt werden, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Mit Schülern und Kindergartengruppen gibt es Naturführungen in Wäldern und an Bächen, um unterschiedliche Lebensräume kennenzulernen und, um einen respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen zu lernen. Mit den Spenden, auf die die Stiftung in ihrer täglichen Arbeit angewiesen ist, sollen insbesondere die Projekte mit den Kindern und Jugendlichen unterstützt werden.