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Landgericht verurteilt Wohnungslosen Drei Jahre Haft wegen Kiosk-Überfall in Haselünne

Von Horst Troiza | 14.09.2011, 09:23 Uhr

Wegen des Überfalls auf einen Kiosk in Haselünne muss ein 26-jähriger Wohnungsloser wegen schwerer räuberischer Erpressung für drei Jahre ins Gefängnis. Die 18. Große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück ordnete zusätzlich die Unterbringung des schwer alkoholkranken Mannes in einer Entzugseinrichtung an.

Der Angeklagte hatte im März dieses Jahres am Hinterausgang des Kiosks gewartet, bis der dortige Angestellte Feierabend machte. Als er das Geschäft verlassen wollte, bedrohte ihn der 26-Jährige mit einem Schraubenschlüssel und drängte ihn in den Verkaufsraum zurück. Der eingeschüchterte Angestellte verpackte daraufhin Geld in Höhe von etwa 700 Euro sowie Rubbellose im Wert von 60 Euro in Briefumschläge und händigte sie dem Täter aus. Bevor der Angeklagte mit der Beute floh, drohte er dem Überfallenen, ihn zu töten, falls dieser die Tat melden würde.

Mehr zum Prozess lesen Sie am Donnerstag in der Meppener Tagespost.