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Kurzschluss bei Anschlussarbeiten Rauchender Trafo legt Sparkasse Schinkel lahm

Von Rainer Lahmann-Lammert | 10.06.2016, 17:34 Uhr

Bei Arbeiten an einem neuen Transformator der Stadtwerke im Keller der Sparkasse Schinkel ist es am Freitagnachmittag zu einem Kurzschluss gekommen. Beißender Rauch stieg auf, die Filiale und der angeschlossene Wohntrakt mussten geräumt werden.

Um 15.15 Uhr hörten Mitarbeiter der Sparkasse einen Knall. Wegen der starken Rauchentwicklung verließen sie das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Auch die Mieter des benachbarten Wohntrakts begaben sich ins Freie – bis auf „eine Person, die wir rausgeholt haben“, wie Einsatzleiter Markus Puttkammer anschließend berichtete.

Für den Löschtrupp, der mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, sofort in den Keller stürmte, gab es allerdings nicht mehr viel zu tun. Das Feuer hatte sich offenbar von selbst erstickt. Nach Auskunft von Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer war der Trafo erst in der vergangenen Woche eingebaut worden. Zum Kurzschluss sei es gekommen, als ein Elektriker den Spannungsumwandler in das Mittelspannungsnetz einbinden wollte. Der Mann habe die Lichtbogenentzündung und den Knall aus nächster Nähe erlebt, berichtete Hörmeyer. Obwohl er keine sichtbaren Verletzungen habe, sei er vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden.

Nachdem sich der Rauch verflüchtigt hatte, gab die Feuerwehr die Sparkasse und die Wohnungen exakt eine halbe Stunde nach der Alarmierung wieder frei. Die beleuchtete Schalterhalle ließ erkennen, dass die Stromversorgung durch den Brand im Traforaum nicht beeinträchtigt war.

Wegen der Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge kam es an der Mindener und an der Belmer Straße zu Verkehrsbehinderungen.