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Kostümfest des MGV Liederkranz „(T)Raumschiff Surprise“ trifft Karneval in Haste

Von Leon Walter | 12.02.2017, 15:55 Uhr

Ein wahrhaft „hausgemachtes“ Programm verkündete Sitzungspräsident „Grappo“ Ulrich Tiemann vom MGV Liederkranz Haste am Samstagabend.

Mit Ausnahme der Büttenreden, so erklärte er, sei die gesamte Abendveranstaltung des karnevalistischen Kostümfests im Kaffeehaus Osterhaus, das sich im Stadtteil großer Beliebtheit erfreut, „zu 90 Prozent“ von den Angehörigen des Liederkranzes auf die Beine gestellt worden. Die Höhepunkte der bunten Spaßveranstaltung im Sinne der deutschen Komödie „(T)Raumschiff Surprise“ waren die Tanzeinlagen der Haster „Nettegirls“ sowie der Auftritt der Büttenrednerin „Ariane“, die als überraschte Putzfrau die Narren belustigte.

Gemäß dem Motto des Abends zog die erste Garde der „Nettegirls“ genau um 20.11 Uhr zur Titelmelodie von „(T)Raumschiff Surprise“ in die Festhalle ein. Die „Nettegirls“ waren mit zwei Tanzgarden vertreten, die über den Abend verteilt ihre akrobatischen Auftritte und Zugaben darboten.

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Auf die „Nettegirls“ folgte eine Hommage an „(T)Raumschiff Surprise“ durch eine humoristische Performance von Prinz Michael I. (Michael Hackmann) und seinem Elferrat zum Lied „Miss Waikiki“. Für die weitere musikalische Begleitung des Abends sorgten unter anderem die Chorgruppen des Gesangvereins.

Freche Putzfrau Ariane

Büttenrednerin Ariane ging unterdessen als Putzfrau verkleidet durch die Reihen und machte mit ihrer Spritzpistole die anwesenden Narren nass – schließlich wollte sie eigentlich nur putzen. Nachdem sie ihre Überraschung über die im Saal stattfindende Karnevalsveranstaltung aber überwunden hatte, garantierte sie mit ihrem frechen Programm für wortwörtlich feucht-fröhliche Unterhaltung.

Wie es sich für eine typisch karnevalistische Veranstaltung gehört, durften natürlich auch Flachwitze und Sprüche zum Tagesgeschehen nicht fehlen. Dabei blieb auch US-Präsident Donald Trump von Ulrich Tiemann nicht verschont: „Präsident ist nun ein Trampeltier namens Donald, da denkt man sich: hoffentlich geht der wieder bald!“

Ausverkauft

Beim Kostümfest in Haste, das mit 330 Besuchern erneut ausverkauft war, handelte es sich zwar nicht um eine typische Kölner Prunksitzung. Ulrich Tiemann machte aber auch deutlich, dass alle Narren zum Kostümfest verkleidet erschienen seien. Mit Blick auf das Mitwirken der Besucher stellte er erfreut fest: „Die Haster können Karneval!“