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Kommentar Gestohlenes Hanfrad ist nicht zu ersetzen

Meinung – Sebastian Stricker | 06.07.2014, 21:32 Uhr

Für die Firma Onyx ist der Diebstahl ihrer ersten großen Erfindung ein schmerzhafter Verlust. Mit unabsehbaren finanziellen Folgen, die weit über die kalkulierte Versicherungssumme von 10000 Euro hinausgehen.

Denn das Leichtbau-Rennrad aus nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf und Bambus ist ein Einzelstück.

Mit dem Unikat verschwindet für das Osnabrücker Jungunternehmen ein unersetzliches Vehikel zur Kundengewinnung, ein Vorzeigeexemplar im wahrsten Sinne des Wortes. Und Arbeitsproben, die man sehen und anfassen kann, gehören gerade im Maschinenbau zu den wichtigsten Verkaufsargumenten.

Der Einbruchdiebstahl in die Erfinderwerkstatt lenkt zudem den Blick auf eine andere Frage: Wie sicher ist eigentlich der neue Wissenschaftspark? Um Ideen und Werke optimal zu schützen, muss das Beispiel Onyx allen, die dort tüfteln, eine Lehre sein.