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Johanniter seit Montag im Einsatz Abbau der provisorischen Zelte in Hesepe hat begonnen

Von Franz-Josef Raders | 20.10.2015, 21:11 Uhr

Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat mit dem Abbau der nicht winterfesten Zeltstadt in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Hesepe begonnen. Die erste der fünf Reihen mit sogenannten Katastrophenschutz-Zelten ist bereits am Montagnachmittag entfernt worden, mit der zweiten Reihe waren Mitarbeiter der Johanniter am Dienstag beschäftigt.

Insgesamt, so der neue Leiter der der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen in dem Bramscher Ortsteil, Klaus Dierker, werden 60 Zelte abgebaut, die zwischen 20 und 60 Quadratmeter groß sind. An deren Stelle auf dem ehemaligen Sportplatz der Landesaufnahmestelle soll Platz geschaffen werden für winterfeste Unterbringungsmöglichkeiten. ( Keine weiteren Flüchtlings-Unterkünfte in Bramsche geplant >> )

Unterdessen sind nach Angaben des Johanniter-Pressesprechers Stefan Greiber die Heizungen aus den abgebauten Zelten umgesetzt worden, so dass alle noch verbliebenen Zelte seit Montagabend beheizt werden können. Auch bei den neuen Unterkünften handelt es sich aber letztlich um Zelte, die allerdings anders als die bisherigen für winterliche Temperaturen vorgesehen sind. Um auch die letzten bisherigen Zelte umgehend abbauen zu können, werden diese frei werdende Schlafstätten nicht mehr neu belegt, so die Johanniter. ( Derzeit 3890 Flüchtlinge in Hesepe untergebracht >> )

Die Zustände auf dem mit nahezu 4000 Menschen völlig überfüllten Gelände der Flüchtlingsunterkunft im Bramscher Ortsteil Hesepe haben immer wieder für Diskussionen und Kritik gesorgt.