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Fußballturnier auf der Illoshöhe Osnabrücker Hortkinder spielen den Stadtmeister aus

Von Sebastian Philipp, Sebastian Philipp | 12.06.2018, 14:08 Uhr

Die Osnabrücker Illoshöhe war jetzt wieder einmal fest in Kinderhand: Beim mittlerweile zwölften Fußballturnier Osnabrücker Horte kickten 14 Mannschaften um den Titel der fußballerisch begabtesten Einrichtung. Am Ende ging der Pott in den „Hort vor Ort“ an der Heinrich-Schüren-Schule.

Seit 2007 spielen die Betreuungseinrichtungen jährlich in einem Kleinfeldturnier den Sieger aus, in diesem Jahr beteiligten sich 14 Horte aus der Stadt Osnabrück. „Die Beteiligung hat in diesem Jahr ein Rekordniveau erreicht“, bilanziert Organisator Kai Bünemann. In zwei Gruppen mit jeweils sieben Mannschaften spielten die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren die Erstplatzierten aus, die dann in der K.O.-Runde die Finalisten ermittelten. Am Ende reckten die Kinder aus dem „Hort vor Ort“ den Pokal in die Höhe.

Spaß steht im Vordergrund

Trotz der Freude über den Sieg steht für Bünemann etwas anderes im Mittelpunkt: „Die Kinder hatten trotz einiger Wetterkapriolen einen schönen Tag auf der Illoshöhe. Deswegen hat sich die Arbeit für uns Organisatoren auch wirklich gelohnt.“ Das Turnier hat sich in einem zwölften Jahr fest im Kalender der Horte etabliert. Davon zeugte nicht nur die Zahl der teilnehmenden Horte, sondern auch der große Besucherzuspruch, den die Sportanlage sonst hauptsächlich beim Trainingsauftakt der VfL-Profis erlebt. Bünemann schätzt, dass rund 400 Kinder und Eltern vor Ort waren, manche wie der Hort aus Sutthausen mit prominenter Unterstützung in Person von Ex-VfLer Addy Waku Menga.

Schüler waren befreit

Zwar waren die Jungs insgesamt in der Überzahl, doch auch immer mehr Mädchen schnüren für ihre Betreuungseinrichtung die Fußballschuhe, berichtet Bünemann. Dass Mädchen in jeder Mannschaft mitspielen, war ebenso Vorgabe wie eine Altersdurchmischung. Damit alles fair bleibt, hatte Bünemann extra für zwei Schiedsrichter gesorgt, die sich ehrenamtlich in den Dienst des Sports stellten. „Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass alle Schulen den teilnehmenden Kindern eine Unterrichtsbefreiung gestattet haben. So konnten wir zeitig um 11 Uhr beginnen“, resümiert Bünemann.