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Für Stadt und Landkreis Osnabrücker Institutionen planen Ausbildungsregion

Von Regine Bruns, Regine Hoffmeister | 09.06.2016, 14:09 Uhr

Mehr als zwölf Institutionen aus Stadt und Landkreis Osnabrück wollen sich als Ausbildungsregion Osnabrück neu organisieren. Hauptakteure sind die Agentur für Arbeit Osnabrück und die beiden Jobcenter, die Landesschulbehörde, die Jugendsozialarbeits-Einrichtungen, verschiedene Berufs- und Allgemeinbildende Schulen sowie die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer.

Maßarbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger, zuständig für das Übergangsmanagement Schule-Beruf im Landkreis, erläuterte vor dem Bildungsausschuss das Modell der neuen Organisationsform: Kopf der Ausbildungsregion Osnabrück wird die Kooperationskonferenz Bildung, in der sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Stiftungen und Institutionen wiederfinden.

Übergang Schule-Berufsleben

„Wesentliche Ziele der Kooperation sind ein klares Bekenntnis zur dualen, beruflichen Ausbildung, speziell mit Fokus auf Gymnasiasten und Studienabbrecher , sowie eine Imageverbesserung der beruflichen Bildung“, sagte Steininger. Gemeinsam mit allen Partnern wolle man dafür sorgen, den Übergang von der Schule ins Berufsleben reibungslos zu gestalten.

Die Kooperationskonferenz Bildung werde gespeist von der Lenkungsgruppe Ausbildungsregion, in der die Agentur für Arbeit Osnabrück, das Jobcenter Osnabrück und die Maßarbeit (Jobcenter) des Landkreises zusammenarbeiten. „Im April hat die Lenkungsgruppe das erste Mal getagt“, berichtete Steininger, die die Koordination für den Steuerungskreis des Landkreises übernommen hat. „In der Lenkungsgruppe wollen wir ganz praktisch eine koordinierte Beratungsstruktur bis hin zu einer Berufsagentur aufbauen, um die verschiedenen Angebote zu bündeln.“

Gemeinsames Internetportal

In drei Arbeitsgruppen arbeiten die beiden Steuerungsgruppen intensiv zusammen: Im Bereich Berufsorientierung sammeln die Agentur für Arbeit und die Landesschulbehörde federführend die verschiedenen Angebote zur Berufsorientierung. Angedacht ist ein gemeinsames, übergreifendes Internetportal zu diesem Thema.

Zur Lage der betrieblichen Ausbildung

In der Gruppe „Schülerbefragung“ versuche man zu untersuchen, welche Schüler dazu neigen, Schule oder berufliche Ausbildung abzubrechen. „Dies gestaltet sich aus datenschutzrechtlichen Gründen allerdings recht kompliziert.“ Außerdem gebe es eine Arbeitsgruppe zur Lage der betrieblichen Ausbildung, in der Fachleute aus Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer sich austauschen ( Weitere Berichte aus der Region Osnabrück ).