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Firmenlauf am Rubbenbruchsee 17.000 Euro beim „Jede Oma zählt“-Lauf in Osnabrück

Von Peter Selter, Peter Selter | 10.06.2018, 18:27 Uhr

In 33 Teams sind so viele Sportler wie noch nie bei der sechstens Auflage des Firmenlaufs „Jede Oma zählt“ der Hilfsorganisation HelpAge gestartet. Rund 17.000 Euro kamen bei dem Benefitzlauf für die Omas in Afrika, die sich für ihre zu Waisenkindern gewordenen Enkel starkmachen, zusammen.

„Es ist ganz toll, wie viele Menschen sich hier in den Dienst der guten Sache stellen“, sagte der ehemalige Nationaltorhüter Uli Stein aus Bielefeld, der als Überraschungsgast den Lauf eröffnete. Und so machten sich die jeweils sechs Läufer der Teams auf den drei Kilometer langen Weg um den Rubbenbruchsee.

Dabei liefen jeweils drei Sportler links herum und drei Teamkollegen machten sich, angekündigt und angespornt vom Laufbeauftragten des Hilfsvereins, Mathias Hornung, auf den Weg rechts um den See. Sobald sich die Läufer trafen, wurden die Staffelstäbe zwischen dem jeweils schnellsten und langsamsten Läufer gewechselt und es ging - auf dem Fuße gedreht - auf den Rückweg.

„Eine echte integrative Teamleistung“

So glichen sich die guten und nicht so schnellen Läufer jeweils aus. „Eine echte integrative Teamleistung“, erklärte Manfred Blieffert von HelpAge. So konnten die Teams der Firmen ihre Teamfähigkeit real ausprobieren. Und die hatten erkennbar viel Spaß daran.

„Ältere Menschen werden überall auf der Welt künftig eine größere Rolle spielen“ betonte Help Age-Geschäftsführer Lutz Hethey. Daher komme auch den Omas in den afrikanischen Ländern, die sich um ihre Enkel kümmern, deren Eltern an HIV-Aids verstorben sind, eine besondere Bedeutung zu. Die weltweit tätige Hilfsorganisation HelpAge wurde vor 35 Jahren gegründet. Seit 13 Jahren ist die Hilfsorganisation, die ihren Sitz in Osnabrück hat, bundesweit in Deutschland tätig. Allein dieser Lauf brachte einen Spendenbetrag von gut 17.000 Euro ein. Das freute Lutz Hethey, der sich bei allen Firmen und Unterstützer bedanke.

Die ersten drei Plätze machten die OKE Group GmbH (Platz 1), das Team 1 Wessels + Müller Fahrzeugteile (Platz 2) und das Gesundheitszentrum Schwabe/ Westphal (Platz 3) unter sich aus. 20 Helfer von HelpAge sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Auch die Sanitäter des Osnabrücker Johanniter-Rettungsdienstes waren vor Ort und standen bei den hochsommerlichen Temperaturen für alle Fälle zur Verfügung. Zwischenfälle gab es jedoch nicht.

Sechs-Stunden-Lauf für jedermann

Die nächste Laufveranstaltung von HelpAge ist bereits geplant. Am 18. August findet wieder rund um den Rubbenbruchsee der dritte Osnabrücker Sechs-Stunden-Lauf für „Jede Oma zählt“ statt. „Da kann jeder mitlaufen“ erklärte Manfred Blieffert, denn dieser Lauf sein unter anderem auch für Familien besonders gut geeignet. Oder um es mit den Worten von Lutz Hethey zu sagen: „Eine erneute gute Möglichkeit, sich persönlich sozial und sportlich zugleich zu engagieren“.