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Festlicher Elektro-Partyzauber Premiere des Offline-Festivals am 1. Weihnachtstag

Von Wolfgang Elbers | 22.12.2015, 07:33 Uhr

Die pulsierendste Party-Mischung steht zum Fest der Feste in der Osnabrückhalle auf dem Programm: Am 1. Weihnachtstag legen dort ab 22 Uhr angesagte DJs beim „1. Offline Electronic Music Festival“ von 22 Uhr bis in den Morgen auf.

Der neue Osnabrück-Halle-Chef Jan Jansen hatte die Idee für das innovative Konzept. Mit „Soundboutique“-Partymacher Ryan Stephens , dessen Name vielen vor allem als früherer Tour-Manager von Robin Schulz geläufig ist , sowie DJ und Produzent Tom Stil fand er schnell zwei Mitstreiter, die über Kontakte in der Elektro-Szene für ein zugkräftiges Line-Up verfügen. Stephens, der Ende April seinen eigenen Club im ehemaligen Bad Iburger „Urberg“ starten wird, hat mit Headliner Andhim, Sascha Braemer oder Dirty Doering sich um Spitzen-Aufleger der nationalen Szene gekümmert, während Tom Stil nicht nur selber (Stil und Bense) an den Soundreglern dreht, sondern das Paket für den zweiten Floor am 1. Weihnachtstag klar gemacht. Christopher Noble und Daniel Dasir“ Bruns sorgen hier unter anderem dafür, dass es unter dem „Lausbuben“-Motto auf dem Dancefloor so richtig groovt.

Robin Schulz wohl auf der Gästeliste

„Die Osnabrück-Halle wird cooles Club-Ambiente bieten“, verspricht Jansen, da für eine himmlische Beschallung durch ein 60000 Watt Soundsystem gesorgt ist sowie eine Light-Show installiert wird, wie sie auch auf großen Festivals geboten wird – mit LED, Video-Mapping, Stroboskop-Strahler oder Bühnen-Nebel. Der Hallen-Chef: „Da werden Augen und Ohren aufgehen.“

Das gilt nicht nur hinsichtlich der auf insgesamt rund 2000 Besucher ausgelegten Offline-Bereiche, zu denen der große Saal aber nicht zählt. Jansen: „Wir sind vom Flair her natürlich keine normale Szene-Location, und setzen daher auf ungewöhnliche Effekte und Lösungen.“ Spacige Effekte im Foyer-Bereich oder ein spezielles DJ-Pult, das extra aufgebaut wird, zaubern Party-Atmosphäre ins Haus. Auch das Gastro-Personal wird sich eventgemäß präsentieren und wie an Club-Theken üblich zum Beispiel ein breites Drinks-Spektrum mixen.

Offline soll auch kein einmaliges Event bleiben, sondern ein Markenzeichen im Osnabrücker Veranstaltungskalender werden: „Wir wollen das zu einer festen Reihe entwickeln“, zeigt sich Hallen-Chef Jansen experimentierfreudig. Das Ziel: Neue Akzente im Haus setzen und die Osnabrück-Halle für ein jüngeres Publikum zu öffnen. Hier hat es in den letzten Wochen bereits überraschende Beispiele gegeben: Beim Boy-Konzert wurde dem Veranstalter wegen der großen Nachfrage eine Verlegung vom Hyde Park in den großen Saal ermöglicht, und das hätte fast auch beim ausverkauften Termin der K.I.Z.-Deutsch-Rapper geklappt. Doch da ließ sich eine bereits gebuchte Veranstaltung in der Osnabrück-Halle nicht mehr verschieben. Jansen: „Wir sind eine moderne Veranstaltungshalle, die nicht nur für Comedy-Acts ideal ist, sondern alles kann, und das soll auch deutlich werden.“

Offline ist da eine Premiere mit Potenzial. So ist zum Beispiel auch eine Merchandising-Linie mit Caps oder einer Tasche mit dem Offline-Logo aufgelegt worden. Alles für den guten Zweck: Der Erlös aus dem Verkauf der Artikel kommt ebenso der Deutschen Kinderkrebshilfe zugute wie das Geld aus der Versteigerung von VIP-Paketen. Die Festival-Macher haben ihr Publikum in jeder Hinsicht im Blick und hoffen am Freitag auf eine alle elektrisierende Premiere. Einer der Namen auf der Gästeliste ist nach Insider-Informationen übrigens Star-DJ Robin Schulz, der über Weihnachten in der Heimat weilt.

1. Weihnachtstag, Freitag, 25. Dezember, 22 Uhr, Osnabrück-Halle, Schlosswall: Öffline – Electronic Music Festival, Beginn 22 Uhr, Vorverkauf 22 Euro bis 23.12. unter anderem in der der Osnabrück-Halle sowie am 24.12. noch bis 24 Uhr an der Rezeption des Arcona-Hotels, Abendkasse 25 Euro.