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Elite des Handwerks Kreishandwerkerschaft zeichnet in Osnabrück ihre Innungssieger aus

Von Joachim Dierks | 16.09.2011, 16:26 Uhr

„Mir ist es um die Zukunft Deutschlands nicht bange, wenn ich Sie so vor mir sehe.“ Festredner Manfred Hugo beglückwünschte die diesjährigen Prüfungsbesten der einzelnen Handwerksberufe, die gleichzeitig die Notenqualifikation erfüllt hatten. „41 Innungssieger, das ist eine Rekordmarke. Respekt dem guten Jahrgang, Hut ab aber auch vor jedem Einzelnen von Ihnen“, sagte der Landrat als Hausherr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses vor 220 Gästen.

„Sie haben Zielstrebigkeit und Leistungswillen bewiesen“, fuhr Hugo fort, „bitte lassen Sie darin nicht nach. Lebenslanges Lernen ist heute notwendiger denn je.“ Besonders freue ihn, Frauen an der Spitze sogenannter Männerberufe zu sehen, wie zum Beispiel die Innungssiegerin im Maler- und Lackierer-Handwerk. „Toll, sage ich dazu als Vater zweier Töchter.“

Kreishandwerksmeister Horst Glüsenkamp dankte den zahlreich erschienenen Ausbildern, Berufsschullehrern und „nicht zuletzt den Eltern, die der jungen Elite des Handwerks“ die Wege geebnet hätten. Auch er legte den frischgebackenen Gesellen die Weiterbildung ans Herz, sei es in Richtung Meister, Betriebswirt im Handwerk oder Studium. Und als Krönung des Ganzen: „Bitte stellen Sie sich für das Ehrenamt im Handwerk zur Verfügung, auch wir brauchen Nachwuchs.“

Glüsenkamp, Ursula Schaub als Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft (KH), KH-Innungsreferent Herbert Tiemann und die jeweiligen Obermeister überreichten jedem Innungssieger eine Urkunde, eine gelbe Rose und den KH-„Werkzeugkoffer 2.0“. Auch die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe wurden geehrt.