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Einige Rudelgucker wurden nass Weniger Fans beim Public Viewing-Auftakt in Osnabrück

Von Thomas Wübker | 12.06.2016, 23:09 Uhr

„Vergiss es“, war Sascha Turreks spontane Reaktion am Sonntagabend, als er über das Public Viewing in seinem Club Anyway berichtete.

Eigentlich wollte er Fußball unter freiem Himmel zeigen. Er erzählte, dass gerade mal 30 unerschrockene Gäste den Weg zu ihm gefunden hätten. „Und die stehen hinter den Theken und zapfen sich ihr Bier selbst.“ Der heftige Regen machte ihm wie auch Büdchen-Besitzer Michael Werner einen Strich durch die Rechnung. „Für den Auftakt ist es eine Katastrophe“, sagte er. Er hofft darauf, dass Deutschland mindestens ins Halbfinale kommt, damit sich der Aufwand für ihn lohnt.

Hier finden Sie alle Bilder vom Public Viewing im Alando in Osnabrück

Hier finden Sie alle Bilder vom Public Viewing am Büdchen in Osnabrück

Im Büdchen werden alle EM-Spiele gezeigt. Wer auf dem Westerberg das Auftaktspiel der deutschen Elf gegen die Ukraine sehen wollte, wurde triefnass.

Fußballbegeisterte blieben im Alando trocken

Anders sah es im Alando und in der Lagerhalle aus. „Wir kommen mit einem blauen Auge davon“, sagte Alando-Geschäftsführer Frederick Heede. Die Fußballbegeisterung sei aber ungebrochen. „Schon um 19 Uhr hat sich eine Schlange vor unserem Eingang gebildet“, so Heede. Reinhard Westendorf von der Lagerhalle sagte, in dem Kommunikationszentrum sei noch Platz gewesen. Dass es nicht so voll war wie sonst, dafür hat er einen anderen Grund ausgemacht. „Es sind nicht so viele Väter mit ihren Söhnen da. Am Montag ist ja Schule.“