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Eine Petroleumlampe weist den Weg Osnabrück: Am Sonntag „Lichter in den Höfen“ rund um den Rosenplatz

Von Heike Dierks | 27.09.2011, 13:13 Uhr

Das Areal rund um den Rosenplatz soll am Sonntag stimmungsvoll leuchten. 18 Bewohner und Vereine des Quartiers öffnen anlässlich der Aktion „Lichter in den Höfen“ am 2. Oktober von 14 bis 22 Uhr ihre Innenhöfe für Kunst- und Kulturangebote. Es ist das erste derartige Projekt in der Region, initiiert vom Runden Tisch Rosenplatz und von der Gesellschaft für Stadtentwicklung. Besucher sind willkommen.

Die Veranstaltung soll das Gemeinschaftsgefühl im Viertel stärken. „Wir erhoffen uns sehr viel davon“, sagt Sonja Finkmann, Organisatorin aus dem Stadtteilbüro Rosenplatz. Die Resonanz im Vorfeld übertreffe alle Erwartungen. „Viele Angebote sind in Gemeinschaft entstanden. Nachbarn haben an den Türen geklingelt und andere animiert mitzumachen“, berichtet Finkmann von den Vorbereitungen. Die Quartiersentwicklerin setzt darauf, dass „Lichter in den Höfen“ zu einer festen Einrichtung im Viertel wird.

Das Kulturprogramm kann grundsätzlich kostenlos genossen werden, lediglich für gastronomische Angebote ist ein kleiner Betrag zu entrichten. Es empfiehlt sich eine Radtour zu den beteiligten Innenhöfen. Jeder Veranstalter kennzeichnet seinen Hofeingang mit einem Petroleumlicht. Es sind Flugblätter mit einem Quartiersplan erstellt worden, auf dem insgesamt 18 Stationen mit zahlreichen Kunst- und Kulturaktionen verzeichnet sind. In der Legende gibt es zusätzliche Hinweise zur Art des Angebots inklusive Adresse und Startzeit. Die Flyer hängen in verschiedenen Einrichtungen aus und sind außerdem im Stadtteilbüro Rosenplatz, Iburger Straße 23, erhältlich.

Seit zehn Jahren ist das Quartier Rosenplatz ein Sanierungsgebiet im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Im Zuge des Programmes sollen Stadtbezirke durch aktives Quartiersmanagement gezielt aufgewertet werden, deren Bewohner sich besonderen sozialen, städtebaulichen oder ökonomischen Herausforderungen stellen müssen.