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Das tut sich in Osnabrück Coffee-Bike verabschiedet sich vom Osnabrücker Neumarkt

Von Jörg Sanders | 30.07.2014, 14:24 Uhr

Der Coffee-Bike-Store am Neumarkt schließt am heutigen Mittwoch. War das Café nicht rentabel genug, oder hatten die Stadtwerke Osnabrück Eigenbedarf angemeldet? „Beides“, sagt Coffee-Bike-Chef Tobias Zimmer.

Er und Geschäftspartner Jan Sander hatten das Unternehmen 2010 gegründet. Der Standort in C-Lage sei nicht ideal gewesen, „und es war klar: Wenn die Stadtwerke die Fläche selbst brauchen, müssen wir raus“, sagt Zimmer. „Es war von Anfang an eine temporäre Zusammenarbeit geplant“, ergänzt der Jungunternehmer. Das Coffee-Bike teilte sich bis zum Mittwoch die Räumlichkeiten mit dem Mobilitätszentrum. Die Stadtwerke teilten mit, die Fläche selbst zu benötigen.

Marke Miss Milla für Coffee-Shops

Doch die Erfahrungen mit Lebensmitteln und einem Kassensystem im Café seien wichtig gewesen. „Das stationäre Geschäft ist aufgrund der großen Konkurrenz deutlich schwieriger“, sagt Zimmer. Um Irritationen mit dem Namen Coffee-Bike zu vermeiden, riefen Zimmer und Sander für stationäre Cafés die Marke Miss Milla ins Leben. In Göttingen entstand das erste Café, in Stuttgart soll das nächste kommen. Das mobile Coffee-Bike solle weiterhin das Hauptstandbein bleiben, sagt Zimmer. Mehr als 65 Franchisepartner in acht Ländern habe das Unternehmen bereits, „und monatlich kommen zwei bis drei neue hinzu“, versichert er. In Osnabrück sind drei der Räder unterwegs – primär bei Großveranstaltungen wie der Maiwoche.

Stimmen die Rahmenbedingungen wie eine geeignete Lage, schließen Zimmer und Sander ein Miss Milla in Osnabrück nicht aus. „Wir sind nicht abgeneigt“, sagt Zimmer. Konkrete Planungen gebe aber noch nicht.

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