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Berauscht oder getrieben? Blog „Lust und Leidenschaft“ über Laster und berauschende Gefühle

19.07.2014, 12:15 Uhr

Leidenschaft – eine Emotion, die im hektischen, durchgeplanten Alltag schmerzlich vermisst und gesucht wird. Wenn sie da ist, kann sie beflügeln, motivieren und bei Menschen ungeahnte Kräfte entfalten. Sie kann aber auch Probleme bereiten, zur Last fallen und krank machen.

Ein schwieriger Balanceakt, dem sich jeder Mensch in seinem Leben stellen muss: führe ich mein Leben mit Inbrunst oder bin ich ein Getriebener einer vermeintlichen Leidenschaft? Volontäre und Auszubildende der NOZ Medien haben sich in dem Projekt „Lust und Leidenschaft – Dafür brennen wir“ mit dem Thema beschäftigt. In diesem Blog werden Menschen und ihre Erfahrungen mit diesem berauschenden Gefühl vorgestellt.

Die Geschichten könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen die Rolle der Leidenschaft in fast allen Lebensbereichen: im Beruf, der Freizeit und natürlich auch in sexuellen Beziehungen. In dem Blog erzählt ein junger Priester über seine Liebe zu Gott und der Kirche. Eine Rennfahrerfamilie beweist, dass Leidenschaft Generationen überdauert. Andere wiederum brennen für gutes Essen, Tätowierungen, eine Musikgruppe oder ein bestimmtes Hobby. Artikel über zwei ältere Männer, die in ihren Ehen die sexuelle Leidenschaft vermissen, und über eine Sexualbetreuerin, die behinderten Menschen beim Ausleben ihrer Sexualität hilft, zeigt, dass Leidenschaft nicht nur den Jungen und den vermeintlich Starken gehört.

Dass eine vermeintliche Leidenschaft gefährlich werden kann, beweist der Artikel über eine junge Frau, die jahrelang unter der Obsession eines Stalkers litt. Zwei Volontäre stellen sich außerdem in einem Selbstversuch ihren eigenen Süchten. Eine Woche lang verzichten sie auf ihre geliebten Laster: Zigaretten und Kaffee.

Blog zeigt, dass letztendlich die Menschen selbst entscheiden, ob die Hingabe das Gute aus ihnen rausholt oder doch nur Leiden schafft.

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