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Beide Seiten zufrieden Polizei lässt Critical Mass durch Osnabrück fahren

Von Jörg Sanders | 29.11.2013, 21:05 Uhr

Am Freitag hat sich eine Gruppe Radfahrer um 18 Uhr zum dritten Mal in Osnabrück als Critical Mass zusammengetan und auf der Straße den Wall umrundet.

Stadt und Polizei hatten die Aktion zuvor angekündigt, eine nicht angemeldete Critical Mass aufzulösen, da es sich bei der „kritischen Masse“ um eine anmeldungspflichtige Versammlung handele. Dennoch ließ die Polizei die Gruppe ungehindert fahren und begleitete sie mit fünf Beamten auf Fahrrädern. Um 19.15 Uhr endete die Fahrt. Beide Seiten zogen ein positives Resümee.

Hintergrund: Die Critical Mass will auf die Rechte und Belange der Radfahrer aufmerksam machen. Ihr Motto: „Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind Verkehr!“

Nach September und Oktober war es die dritte Critical Mass in Osnabrück. Termin ist jeder letzte Freitag im Monat. Die erste Critical Mass fand 1992 in San Francisco statt, in Deutschland 1997 in Berlin.

Mehr zur Critical Mass in Osnabrück und Norddeutschland lesen Sie kommende Woche in Ihrer Neuen Osnabrücker Zeitung!