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Auf Eiersuche YouTube tanzt den Harlem Shake: Easter Eggs – der versteckte Spaß im Internet

Von Martina Grothe | 29.03.2013, 11:26 Uhr

Easter Eggs – so werden die kleinen humorvollen Spielereien genannt, die Programmierer und Entwickler gerne als Duftmarke im Internet, auf DVDs, in Computerspielen hinterlassen. Übersetzt bedeutet Easter Egg Osterei. Passend zu den Feiertagen haben wir uns auf Ostereiersuche begeben. Mithilfe einiger Tipps unserer Leser sind wir im Internet auch schnell fündig geworden.

YouTube zum Beispiel überrascht mit einer kleinen Tanzeinlage – dem Harlem Shake. Wie das geht? Einfach die magischen Worte Do the Harlem Shake in die Suche eingeben, und schon geht es los. Kleiner Tipp: Falls Sie die Videoplattform in einem Großraumbüro tanzen lassen sollten, setzen Sie Kopfhörer auf.

Wer zwischendurch Zeit für ein kleines Spielchen hat, gibt einfach zerg rush in seine Google-Suche ein. Es regnet rote und gelbe Buchstaben, die die Suchergebnisse erst langsam und dann immer schneller verdrängen. Hier darf und muss fieberhaft geklickt werden. Und wem schnell schwindelig wird, der sollte lieber nicht Do a Barrel Roll in die Google-Suche eingeben.

Ein weiterer Spaß aus dem Hause Google: Auch der Suchmaschinengigant lässt es sich nicht nehmen, einen Chuck-Norris-Witz unterzubringen. Der Schauspieler dient dem Internet schon lange als Gag-Plattform. Stellt man in der Google-Suchmaske die Frage „Wo ist Chuck Norris?, erhält man witzige Antworten à la „Google sucht nicht nach Chuck Norris. Chuck Norris findet man nicht. Er findet Dich!“.

Der Internet-Browser Mozilla-Firefox wird offenbar in Wirklichkeit von Robotern beherrscht. Gibt man in Adresszeile des Browsers about:robots ein, erscheint eine geheime Botschaft an die Menschheit.

Lange wird es den Google Reader zwar nicht mehr geben, aber momentan ist auch hier noch ein Osterei versteckt. Drückt man die Tastenkombination hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts, b, a färbt sich die linke Seite blau, und es erscheinen zwei kleine Ninjas.

Versteckte Emoticons im Facebook-Chat sorgen für Abwechslung: Die Zeichenfolge ‹(“) beschreibt einen Pinguin, (^^^) einen Hai und :|] einen Roboter. Gibt man „:putnam:“ ein, erscheint der Kopf von Chris Putnam, einem Programmierer des sozialen Netzwerks..

Und wer sich beim Online-Lexikon Wikipedia über Easter Eggs informiert, der kann auch hier ein Osterei finden. Fährt der Mauszeiger über den kleinen Igel auf dem Foto, erscheint eine freche Botschaft an die beiden Hasen.

TEASER-FOTO: