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Ab Sommer am Nikolaiort Burger-Grill „Hans im Glück“ kommt nach Osnabrück

Von Wilfried Hinrichs | 27.03.2015, 14:19 Uhr

„Hans im Glück“ kommt nach Osnabrück: Die Fastfood-Kette ist der moderne Gegenentwurf zum McDonalds-Konzept und im Begriff, den Burger-Markt bundesweit aufzurollen.

Der Burgergrill mit inzwischen 33 Franchise-Standorten in Deutschland zieht am 1. Mai in das Ladenlokal im Haus Nikolaiort 5a, wo das Modegeschäft ELB gerade den Ausverkauf begonnen hat . Im Juli will „Hans im Glück“ in Osnabrück an den Start gehen, wenige Schritte vom Mitbewerber McDonalds auf der anderen Seite des Nikolaiortes entfernt.

„Der Auftritt unterscheidet sich ganz bewusst von anderen Burgergrills und setzt Standards in Richtung Frische und Natürlichkeit für eine ernährungsbewusste Zielgruppe“, heißt es in der Eigenwerbung des Unternehmens. Auf der Speisekarte stehen „kreative Interpretationen des Themas Burger“ mit regionalen Zutaten verschiedenen Brot-, Käse- und Fleischsorten, Salate und Cocktails. Zum Angebot gehören laut Firmenangaben auch vegetarische und vegane Burger und Menüs.

Das Gebäude gehört einer Gesellschaft von Immobilienkaufmann Theodor Bergmann. Das Haus Nikolaiort 5a ist zwar für den 11. Juni zur Zwangsversteigerung (Verkehrswert: 2,6 Millionen Euro) ausgeschrieben, wird aber nach Bergmanns Angaben nicht unter den Hammer kommen. Hintergrund seien der gescheiterte Verkauf der Immobilie und von Käuferseite nicht rechtzeitig abgeschlossene Formalitäten, die eine Bank veranlasst hätten, die Zwangsversteigerung in die Wege zu leiten. Bergmann hatte das Gebäude 2013 an einen Osnabrücker Amtsrichter verkauft, der privates Vermögen in Immobilien investiert. Weil der Richter den Kaufpreis von 3,4 Millionen nicht zahlte, trat Bergmann 2014 vom Verkauf zurück.