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Ab 18 Uhr wohl auf dem Wall Freitag wieder Critical Mass in Osnabrück

Von Jörg Sanders | 28.01.2014, 12:49 Uhr

Am kommenden Freitag werden sich voraussichtlich wieder einige Fahrradfahrer zusammentun und als sogenannte Critical Mass durch Osnabrück fahren. Die Polizei wird die Radfahrer erneut durch die Stadt geleiten.

Auf Facebook wurde die vierte Critical Mass Osnabrück für den kommenden Freitagabend angekündigt. Start ist um 18 Uhr, der Treffpunkt wird erst kurz zuvor via Facebook und Twitter bekannt gegeben. Die Polizei wird die Radfahrer auch dieses Mal fahren lassen und mit Streifenwagen und Beamten auf Fahrrädern begleiten und absichern. „Beim letzten Mal [am 29. November 2013] ist es ja reibungslos vonstatten gegangen“, erklärte Polizeisprecher Phil Havermann das Vorgehen der Polizei, die Gruppe fahren zu lassen. Daher werde die Polizei dieses Mal vermutlich weniger Beamte einsetzen, weitgehend Beamte auf Fahrrädern. In der Zukunft seien womöglich keine Beamten mehr nötig, sollte die Critical Mass weiterhin so reibungslos verlaufen, sagte Havermann unserer Zeitung.

Der Hintergrund

Eine Radfahrgruppe mit mehr als 15 Personen bildet einen Verband und darf, wie die Critical Mass es beabsichtigt, zu zweit nebeneinander auf der Straße fahren. Autofahrer benötigen womöglich Geduld, sollten sie der Critical Mass hinterherfahren müssen.

Rechtliche Grauzone

 Rechtlich ist die Critical Mass strittig, da nicht geklärt ist, ob die Radfahrer eine normale Radfahrgruppe bilden, die eine Radtour unternehmen, oder ob sie eine genehmigungspflichtige Versammlung darstellen. Denn die Critical Mass will auf die Rechte und Belange der Radfahrer aufmerksam machen. Ihr Motto: „Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind Verkehr!“