Walzertanz unter Funkenhimmel Osnabrücker feiern friedlich ins Jahr 2018

Von Johannes Fölling



Osnabrück. Die Hasestadt hat das neue Jahr mit einem kräftigen Feuerzauber und zahlreichen Feiern eingeläutet. Zum Jahreswechsel ließen die Osnabrücker Funken regnen und es kräftig knallen. Unbeeindruckt vom nasskalten Wetter wurde in der ganzen Stadt gut gelaunt gefeiert.

Um Mitternacht hatten sich besonders im Bereich des Heger Tors viele Menschen eingefunden, um gemeinsam Feuerwerkskörper gen Himmel zu schießen oder einfach den Feuerzauber zu bewundern. In der Altstadt nutzten viele das große Partyangebot der Bars und Kneipen. So war auch Luis Lüschen, der das Rampendahl und das Plan B besuchte, von den vielen Möglichkeiten begeistert, die Osnabrück zu bieten hatte. Dies mache „selbst an Silvester spontane Aktionen möglich, da es nicht so überfüllt ist“, so Lüschen.

So feierten die Osnabrücker: Hier gibt es die Bilder

Tanz in der Kranstraße

Nicht weit entfernt trafen sich in der Kranstraße zahlreiche Tanzfreunde, um unterm Funkenhimmel zu Walzermusik zu tanzen. Begeistert von dieser Tradition sind Caren und Jessica, die das „wunderbare Ambiente“ genießen und auch Viola freute sich über die „gute Stimmung und die netten Leute“.

Bereits schon vor 12 Uhr erstrahlte die Osnabrückhalle dank bunter Lichtinstallationen bei der „Silvester Dance Night“. Der Name ist Programm, denn neben einem großen Festessen sorgte die anschließende Livemusik für beste Unterhaltung. Bands wie „Royal Flash“ lockten mit Cover-Versionen bekannter Klassiker Jung und Alt auf die Tanzfläche. Besonders Michael Nieberg, der bereits zum vierten Mal in der Stadthalle feierte, freute sich über einen gelungenen Abend und das Programm.

Ausverkaufte Clubs

Auch die Szeneclubs „Kleine Freiheit“ und „Brücks“ veranstalteten gut besuchte Silvesterpartys. Brücks-Gründer James McKenzie Cowie freute sich, dass sein Club gut angenommen wurde und alle Karten ausverkauft waren. Auf ein eigenes Feuerwerk verzichtete er jedoch zugunsten der Welthungerhilfe und erklärte: „Ich wollte das Feuerwerkbudget lieber spenden – Feuerwerk machen ja schon die anderen“. Während das „Brücks“ einen Monat nach seiner Eröffnung das erste Mal Silvester feiert, könnte dies das letzte Silvester für die „Kleine Freiheit“ werden, da der Club an dem Standort Güterbahnhof vor der Schließung steht. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, da über 600 Gäste erwartet wurden.

Insgesamt blieb das Osnabrücker Silvester ruhig wie in den Vorjahren. Bis auf kleinere Ausnahmen wurde das neue Jahr friedlich und harmonisch begangen.


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