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Chris Jarrett, der jüngere Bruder von Keith Jarrett, gastiert am Samstag in Osnabrück und spielt zusammen mit Ismail Türker Zu eitel für ein Duett mit dem Bruder

Von Martina Binnig

„Auf der Bühne bin ich eher muffig“: der Pianist und Komponist Chris Jarrett. Foto: Thomas Osterfeld„Auf der Bühne bin ich eher muffig“: der Pianist und Komponist Chris Jarrett. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück. Chris Jarrett hatte Glück. Denn ihren großen Ehrgeiz lebten seine Eltern beim ältesten Bruder aus. „Besonders Keith sollte etwas Besonderes werden. Bei mir war der Druck zum Glück dann schon etwas weg. Wenn Keith sich für Mathematik statt für Musik interessiert hätte, wäre er jetzt sicher einer der besten Mathematiker weltweit.“ So aber wurde Keith Jarrett eben einer der berühmtesten Jazzpianisten. Und spielen die Brüder manchmal zusammen? „Nein“, sagt Chris Jarrett nicht ohne Selbstironie, „dafür sind wir alle zu eigen und zu eitel.“

Musiker ist aber auch Chris geworden, wenn auch auf verwinkelten Wegen. Chris Jarrett wurde 1956 in Pennsylvania geboren und ist der jüngste von fünf Söhnen einer slawischen Immigrantenfamilie. Nach einem klassischen Klavierstudium ging er

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