Land Niedersachsen ehrt Alexander Höreth Osnabrücker Student erhält Wissenschaftspreis 2017

Große Ehre: Der Präsident der Universität Osnabrück, Wolfgang Lücke (links), gratuliert dem Masterstudenten der Kognitionswissenschaften, Alexander Höreth, zum niedersächsischen Wissenschaftspreis 2017. Foto: Sven BrauersGroße Ehre: Der Präsident der Universität Osnabrück, Wolfgang Lücke (links), gratuliert dem Masterstudenten der Kognitionswissenschaften, Alexander Höreth, zum niedersächsischen Wissenschaftspreis 2017. Foto: Sven Brauers

Osnabrück. Alexander Höreth, Masterstudent der Kognitionswissenschaften an der Universität Osnabrück, ist mit dem niedersächsischen Wissenschaftspreis 2017 geehrt worden. Er setzt damit die lange Reihe früherer Preisträger aus Osnabrück fort. Seine Auszeichnung ist mit 2500 Euro dotiert.

Das Land würdigte Höreth und sieben weitere Preisträger als herausragende Persönlichkeiten, die nicht nur durch hervorragende Leistungen in Forschung, Lehre oder Studium, sondern auch durch ihr Engagement für ihr Fach und ihre Hochschule überzeugt haben. In einer Mitteilung der Uni Osnabrück wird der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), mit den Worten zitiert: „Die Auswahl der diesjährigen Preisträger spiegelt die Qualität des Hochschulstandortes Niedersachsen wider.“ 

Erfolgreich und engagiert

Alexander Höreth hatte 2016 an der Universität Osnabrück mit einer preisgekrönten Bachelorarbeit zum Thema Freie Software auf sich aufmerksam gemacht. Im Institut für Kognitionswissenschaft wirkte er den Angaben zufolge bereits aktiv in der Lehre mit und ist gewähltes Mitglied der Studienkommission. Außerdem leitet Höreth ein Studienprojekt mit dem Ziel, aus vorliegenden Gesundheitsdaten Diagnosen vorherzusagen. Auch außerhalb der Universität zeige der Masterstudent ungewöhnlich hohes Engagement: Regelmäßig und ehrenamtlich betreut er als Matrose Jugendliche auf dem Segelschulschiff „Alexander von Humboldt 2“, ein traditioneller Großsegler der Deutschen Stiftung Sail Training. Er ist zudem Gründungsmitglied des Vereins Open History, Betreiber des kollaborativen Zeitzeugenprojekts openhistoryproject.com. „Der Wissenschaftspreis ist eine Bestätigung, meine Ambitionen weiter unabhängig zu verfolgen“, so Höreth laut Mitteilung.

82.500 Euro für acht Preisträger

Sämtliche Preisträger, darunter ein Uniprofessor, eine Fachhochschulprofessorin, eine promovierte Nachwuchswissenschaftlerin sowie fünf Studentinnen und Studenten, waren von den niedersächsischen Hochschulen vorgeschlagen worden. Die Auswahl übernahm die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Der mit insgesamt 82.500 Euro dotierte Preis wurde 2017 zum elften Mal vergeben. Immer wieder gehörten dabei auch Studenten aus Osnabrück zu den Preisträgern: 2015 André Schmidt (Hochschule Osnabrück), 2014 Dirk Müllmann (Universität Osnabrück), 2011 Carina Denise Krause (Universität Osnabrück), 2010 Betül Cobanli (Universität Osnabrück), 2009 Holger Badorreck (Universität Osnabrück), 2008 Jörn Fischer und Lena Gond (beide Fachhochschule Osnabrück) sowie 2007 Anton Flügge (Universität Osnabrück). 

Preisgekrönte Osnabrücker

Preisgekrönte Professoren aus Osnabrück waren bislang die Vegetationsökologin und Botanikerin Kathrin Kiehl von der Hochschule Osnabrück (2016) sowie die Informatiker Oliver Vornberger (Uni Osnabrück) und Karsten Morisse (Fachhochschule Osnabrück) im Jahr 2009. Als bislang einzige Nachwuchswissenschaftlerin aus Osnabrück wurde 2011 die Psychologin Ulla Martens (Universität Osnabrück) mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen ausgezeichnet.


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