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03.12.2017, 15:04 Uhr STICKOXIDFILTER FÜR DIESELBUSSE

Osnabrücker Verkehrsbetrieb unter Handlungsdruck

Ein Kommentar von Sebastian Stricker


Die Dieselbusse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) gehören zu den größten Luftverschmutzern auf den Straßen der Stadt. Als größter VOS-Partner lassen die Stadtwerke Osnabrück jetzt 37 alte Fahrzeuge mit speziellen Abgasreinigungsanlagen nachrüsten.  Foto: Swaantje HehmannDie Dieselbusse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) gehören zu den größten Luftverschmutzern auf den Straßen der Stadt. Als größter VOS-Partner lassen die Stadtwerke Osnabrück jetzt 37 alte Fahrzeuge mit speziellen Abgasreinigungsanlagen nachrüsten. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Eins vorweg: Nicht bedingungslose Liebe zur Umwelt, sondern drohende Fahrverbote für Diesel dürften den Osnabrücker Verkehrsbetrieb zur Nachrüstung spezieller Abgasreinigungsanlagen in 37 Bussen veranlasst haben.

Schließlich gehören seine Fahrzeuge zu den größten Luftverschmutzern auf der Straße und würden möglicherweise lahmgelegt, sollten angekündigte Klagen gegen die Stadt wegen dauerhafter Grenzwertverletzungen Erfolg haben.

Nun aber soll es mithilfe teurer, technischer Einbauten gelingen, den Ausstoß gefährlicher Stickoxide auf ein Minimum zu reduzieren. Zumindest bei einem Teil der Flotte. Beim Rest scheint dies entweder nicht notwendig, weil er bereits höheren Standards wie Euro 6 genügt. Oder nicht wirtschaftlich, weil er ohnedies bald vor der Ausmusterung steht – Stichwort neues Elektrobussystem.

Rein ist die Luft damit aber noch lange nicht. Denn in Osnabrück sind ja nicht nur Stadtwerke-Busse unterwegs.


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