Osnabrücker Unternehmer diskutieren Mit talentierten Autisten gegen den Fachkräftemangel

Engagieren sich für Autisten: (von links) Gastgeber Klaus Hellmann, SAP-Personalerin Stefanie Lawitzke, Buchautorin Heike Drogies sowie die Leiter der Autismustherapiezentren Bersenbrück und Osnabrück Bärbel Thierau und Wolfgang Rickert-Bolg. Foto: Louisa RiepeEngagieren sich für Autisten: (von links) Gastgeber Klaus Hellmann, SAP-Personalerin Stefanie Lawitzke, Buchautorin Heike Drogies sowie die Leiter der Autismustherapiezentren Bersenbrück und Osnabrück Bärbel Thierau und Wolfgang Rickert-Bolg. Foto: Louisa Riepe

Osnabrück. Autisten, das sind die Hochbegabten mit sozialen Schwierigkeiten. Von diesem Bild sollten sich insbesondere Wirtschaftsvertreter dringend verabschieden – zumindest wenn es nach den Rednern einer aktuellen Fachtagung zu dem Thema geht. Im Auditorium des Speditionsunternehmens Hellmann berichteten sie, welches Potenzial autistische Mitarbeiter auch in mittelständischen Firmen haben.

„Erzählen Sie doch mal etwas von sich.“ Ein beliebter Satz von Personalern, die im Bewerbungsgespräch mehr über einen potenziellen Mitarbeiter erfahren wollen. Und die meisten würden direkt erzählen, über den akademischen Werdegang, den Fam

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Was ist eigentlich Autismus?

Wissenschaftler und Mediziner sprechen von „Autismus-Spektrum Störungen“. Der Grund: Autismus ist eigentlich eine Summe von Symptomen. Betroffene sind oft in der zwischenmenschlichen Interaktion beeinträchtigt, weisen Auffälligkeiten in der Kommunikation auf und zeigen ein eingeschränktes Repertoire von Interessen und Aktivitäten. Die Ausprägung der Symptome ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich. Und bislang ist ungeklärt, wodurch diese tief greifende Entwicklungsstörung im Gehirn ausgelöst wird. Entsprechend unklar ist, wie groß der Anteil der Autisten an der Gesamtbevölkerung ist. Die amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention gehen inzwischen davon aus, dass eins von 86 Kindern autistisch ist.

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