Walhalla, Tatort Engels und Co. Guide Michelin: Diese Osnabrücker Restaurants sind dabei

Neben dem Sterne-Restaurant La Vie haben es auch fünf weitere Häuser in den aktuellen Guide Michelin geschafft. Foto: Jörn MartensNeben dem Sterne-Restaurant La Vie haben es auch fünf weitere Häuser in den aktuellen Guide Michelin geschafft. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Gute Gesellschaft für das „La Vie“: Neben dem Osnabrücker Drei-Sterne-Restaurant haben es fünf weitere Häuser aus der Hasestadt in den aktuellen Guide Michelin geschafft. Der Restaurantführer zeichnet jährlich die besten Restaurants des Landes aus – mit und ohne Sterne.

Erst vor rund einer Woche wurde bekannt, dass das La Vie mit Chefkoch Thomas Bühner seine drei Sterne in der aktuellen Bewertung verteidigt hat. Damit zählt das Restaurant zu den elf besten Häusern Deutschlands. Drei Sterne sind gleichbedeutend mit der Spitzenwertung des französischen Reifenherstellers, der den Restaurantführer alljährlich herausbringt. Das La Vie in der Krahnstraße hatte 2011 erstmals drei Sterne erhalten und konnte diese Wertung bislang halten.

Restaurants abseits der Sterne-Wertung

Doch auch abseits der Sterne-Wertung zeichnet der Restaurantführer in diesem Jahr einige Osnabrücker Restaurants aus. Eine weitere Kategorie ist beispielsweise die Wertung „Bib Gourmand“ für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. „Ein Maximum an Schlemmerei für bis zu 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden, eine moderate Rechnung, eine Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“, heißt es in der Beschreibung der Autoren. Weiterhin kategorisiert „Der Teller“ Küchen mit guter Qualität.

Tasty Kitchen als Neuling

In erste Kategorie fällt das Restaurant des Walhalla in Rufweite des La Vie. Die Autoren loben hier die moderne Küche in einem traditionellen Haus – und den Mix von gutem Essen mit regionalem und saisonalem Bezug. In die Wertung „Der Teller“ fallen gleich vier Osnabrücker Restaurants. Als Neuling schafft es in diesem Jahr das Tasty Kitchen in die Wertung, das „Zweitrestaurant“ von La Vie-Koch Thomas Bühner. In der Bewertung wird vor allem das kommunikative Konzept hervorgehoben, ebenso die saisonal-regionalen Gerichte mit kreativen Einflüssen.

Katharinenviertel doppelt vertreten

Neben der Altstadt ist auch das Osnabrücker Katharinenviertel gleich doppelt vertreten. Das Tatort Engels wird im Guide als „leger und trendig“ charakterisiert. Gelobt wird die saisonale Ausrichtung der Küche. Ein paar Schritte weiter in Richtung Katharinenkirche haben die Tester im Fricke Blöcks eine schmackhafte und regional-saisonale Küche vorgefunden, untergebracht in einem „gemütlich eingerichteten Eckhaus“. Die Verbindung von Kunst und Kulinarik hat die Tester im Wilde Triebe am Sutthauser Bahnhof beeindruckt: Als „trendig, puristisch und ideenreich“ wird die Küche charakterisiert.

Auch im Landkreis wird geschlemmt

In die Hotel-Kategorie haben es in diesem Jahr das Steigenberger Remarque, das Hotel Walhalla und das Hotel Osterhaus geschafft.

Neben dem Sterne-Restaurant La Vie haben es auch fünf weitere Häuser in den aktuellen Guide Michelin geschafft. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Im Landkreis Osnabrück finden sich ebenfalls einige Restaurants in der Wertung: Die Waldschänke in Melle Wellingholzhausen und Lüers im Meller Heimathof schaffen es in die Kategorie „Der Teller“. Eben dort findet sich auf Högers Hotel in Bad Essen wieder


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