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09.11.2017, 19:51 Uhr zuletzt aktualisiert vor KOMMENTAR ZU 500 JAHRE REFORMATION

Die katholische Kirche muss sich endlich öffnen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die Landessuperintendentin Birgit Klostermeier (von links), Domkapitular des Bistums Osnabrück Reinhard Molitor und Superintendent im Kirchenkreis Osnabrück, Joachim Jeska, sollten sich gemeinsam noch stärker für gemeinsame Abendmahlsfeiern von Katholiken und Protestanten einsetzen. Foto: Elvira PartonDie Landessuperintendentin Birgit Klostermeier (von links), Domkapitular des Bistums Osnabrück Reinhard Molitor und Superintendent im Kirchenkreis Osnabrück, Joachim Jeska, sollten sich gemeinsam noch stärker für gemeinsame Abendmahlsfeiern von Katholiken und Protestanten einsetzen. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Die katholische Kirche muss sich endlich öffnen. Es muss ja nicht gleich die Wiedervereinigung der evangelischen und katholischen Kirche sein, aber miteinander Abendmahl feiern zu können,sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ein Kommentar.

Auch in unserer Region gibt es immer mehr konfessionsverschiedene Ehen. Es ist rückständig und schon lange nicht mehr zeitgemäß, dass die katholische Kirche die Augen davor verschließt. Wenn die evangelische Kirche es zulässt, dass Katholiken das Abendmahl in ihrer Kirche empfangen, warum lässt dann nicht auch die katholische Kirche Ehepartner zur katholischen Eucharistie und zum protestantischen Abendmahl gehen?

Das Reformationsjubiläum sollte ein ökumenisches Fest werden und Protestanten und Katholiken nicht weiter entzweien. Schade, dass die katholische Kirche es nicht zum Anlass nahm, das gemeinsame Abendmahl zuzulassen. So wären die Konfessionen wirklich aufeinander zugegangen.


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