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06.11.2017, 05:58 Uhr BÜRGER BADEN ES AUS

Kurzsichtige Personalpolitik der Stadt Osnabrück

Kommentar von Sandra Dorn

Der jahrelange Personalabbau bei der Stadt Osnabrück rächt sich jetzt. Foto: Jörn MartensDer jahrelange Personalabbau bei der Stadt Osnabrück rächt sich jetzt. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Zu langes Warten auf eine Geburtsurkunde ist nicht nur nervig, sondern hat auch finanzielle Konsequenzen.

Nicht alle Eltern sind so weich gebettet, dass es verschmerzbar ist, wenn mehrere Wochen vergehen, bis Kindergeld und Elterngeld fließen.

Eigentlich ist es ja erfreulich, dass das Osnabrücker Standesamt derzeit so viel zu tun hat, weil so viele Babys geboren werden. Dass es aber mehrere Wochen dauert, bis das Amt in der Lage ist, Geburtsurkunden auszustellen, ist nicht hinnehmbar. Die Geburtenrate ist schließlich nicht plötzlich gestiegen, sondern schon länger hoch.

Jahrelang hat die Stadt Personal abgebaut – die Folgen zeigen sich jetzt an allen Ecken und Enden: In der Ausländerbehörde, im Bauamt, im Standesamt: Überall dort, wo zuletzt der Bedarf gestiegen ist, müssen die Bürger nun viel Geduld mitbringen – zu viel.


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