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Gebäude in Osnabrück ungenutzt Noch keine Lösung für leer stehenden Praktiker-Baumarkt

Von Cornelia Achenbach

Eine Aufnahme aus dem Jahr 2013: Der Praktiker-Baumarkt an der Hannoverschen Straße in Osnabrück. Foto: Gert WestdörpEine Aufnahme aus dem Jahr 2013: Der Praktiker-Baumarkt an der Hannoverschen Straße in Osnabrück. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Seit knapp vier Jahren steht der Praktiker-Baumarkt an der Hannoverschen Straße leer. Allerdings scheint es Interessenten für die Immobilie zu geben.

Kleine Zeitreise: Im Sommer 2013 verkündete die Baumarktkette „Praktiker“ ihre Insolvenz. Da auch die Max-Bahr-Märkte zu der Gruppe gehörten, bedeutete das für Osnabrück zwei Baumärkte weniger. Während in wenigen Tagen in Hellern an der Stelle des ehemaligen Max Bahr bald ein Einkaufszentrum mit einem Rewe-Supermarkt, der Bäckerei Wellmann und einer dm-Filiale eröffnet wird, sieht der Praktiker-Baumarkt an der Hannoverschen Straße immer noch aus wie am Tag des großen Ausverkaufs im Januar 2014. Doch auch hier soll sich etwas tun.

Die Metro AG aus Düsseldorf, der die Immobilie gehört, teilt auf Anfrage mit, dass man sich aktuell in Vermarktungsgesprächen befinde und von diversen Investoren „alternative Nutzungskonzepte“ entwickelt wurden. „Diese weichen teilweise von den definierten Nutzungsmöglichkeiten des ehemaligen Praktiker Baumarktes ab“, schreibt der Konzern. Daher sei es nötig, sich mit der Stadt Osnabrück abzustimmen, was Zeit koste. „Bis zu einem möglichen Verkauf kümmert sich ein Dienstleister um Pflege und Instandhaltung des Gebäudes“, heißt es weiter.

Auf unsere Anfrage heißt es von Seiten der Stadt nur, dass sich in den vergangenen Jahren „immer mal wieder Interessenten gemeldet“ hätten. „Die haben wir dann an die Metro AG weiter vermittelt“, teilt Stadt-Sprecher Sven Jürgensen mit. Zu einer Diskussion über „alternative Nutzungskonzepte“ könne er derzeit nichts sagen.