Leuchtturm-Projekt wird zehn Familienzentrum der Lukasgemeinde im Stadtteil verankert

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Sie brachten das Lukas-Familienzentrum mit vielen Ehrenamtlichen auf den Weg und managen es bis heute: Sven Hartwig (Kirchenvorstand), Kita-Leiterin Marianne Fährmann, Pastorin Doris Jäger und der Kirchenvorstandsvorsitzende Jürgen Bergmann (von links). Foto: Elvira PartonSie brachten das Lukas-Familienzentrum mit vielen Ehrenamtlichen auf den Weg und managen es bis heute: Sven Hartwig (Kirchenvorstand), Kita-Leiterin Marianne Fährmann, Pastorin Doris Jäger und der Kirchenvorstandsvorsitzende Jürgen Bergmann (von links). Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Mit einer kleinen Feierstunde erinnerten sich Ehrenamtliche und Mitglieder der Lukasgemeinde an die Gründung ihres Familienzentrums vor zehn Jahren. Die Idee stammte von der damaligen Pastorin Doris Jäger.

Während der Feierstunde sprach Doris Jäger in Vertretung der kurzfristig ausgefallen und aktuellen Pastorin der Gemeinde, Julia Telscher-Bultmann, und führte in die Gründungszeit zurück. „Wir wollten uns als Gemeinde neu aufstellen und merkten, dass wir mehr anzubieten hatten als einen Kindergartenbetrieb.“

Den finanziellen Anschub leistete 2007 die evangelisch-lutherische Landeskirche, getragen wird das Familienzentrum bis heute von der Südstadtkirchengemeinde. „Damals war das ein Leuchtturm-Projekt“, sagte die Leiterin des Familienzentrums, Marianne Fährmann, in der Feierstunde.

Das Lukas-Familienzentrum am Schölerberg war das erste Familienzentrum, das es in der Stadt Osnabrück gab. Heute hat es vier weitere Nachahmer im Kirchenkreis Osnabrück gefunden.

Das Familienzentrum liege in einem Stadtteil, der sich auch durch sozial Schwächere sowie Menschen mit Migrationsgeschichte auszeichne. Für sie gibt es durch uns nun Angebote vor Ort, sagte Fährmann bei der Feier. „Es bringt nämlich nichts, wenn wir ihnen sagen, an dieser oder jener Stelle in der Stadt wird Ihnen geholfen. Diesen Weg schaffen manche nicht.“ Je nach Bedarf der Besucher leiste man im Familienzentrum Hilfe durch Sozialarbeiter des Kirchenkreises.

Beratungsangebote

Zu den Angeboten des Familienzentrums gehört beispielsweise eine Hebamme und die eigens eingerichtete Familiensprechstunde. Daneben gibt es offene Angebote, wie ein Café und das Eltern-Kind-Frühstück mit eigener Betreuung der Kleinsten. „Wir sind mittlerweile im Stadtteil bekannt“, zog Leiterin Marianne Fährmann ein positives Fazit nach zehn Jahren.

Die Hilfe und das Programmangebot hätte aber nicht aufrechterhalten werden können, wenn es nicht eine vielfältige Unterstützung von lokalen und regionalen Stiftungen gegeben hätte. „Und nicht zuletzt: Wesentlichen Anteil am Erfolg haben auch unsere 50 Ehrenamtlichen, die das Familienzentrum am Leben erhalten.“

Die Feier rundeten der Auftritt des Clown Tonto und ein gemeinsames Spanferkelessen ab.


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